— 343 — die Sache am 16. November 1394 verhandelt (siehe Ladurner, Die Vögte von Matsch, Zeitschrift d. Ferdinandeum 3. Folge, Heft 17, S. 21) und festgesetzt, dass alle Übergriffe seit Ausstellung der Anlassbriefe, nämlich seit Freitag in der Oslerwoche 1393 bei einer künftigen Tagung vorgebracht werden sollten. Die nächste Tagung fand am 24. Dezember 1394 in Winterthur statt (Ladurner a. a. O., S. 30). Die Beschwerdeschrift berührt sich daher nahe mit einer anderen (Ladurner [nach Foffa] S. 23) unter dem Titel: «Das sind die eingriff die der bischoff von Chur vnd sein amptleut getan habend seyd dez tags den wir ze Velkirch 
laysteten»; die vorliegende ist aber bedeutend ausführlicher. 1 Matsch, Gerichtsbez. Glums, Obervintschgau; Ulrich IV. Vogt von Matsch, erster Graf zu Kirchberg f 1398. 2 Hartmann von Werdenberg von Sargans zu Vaduz, Bischof 1389 - 1416. 3 Münster, Bez. Münstertal, Graubünden. 4 St. Marienberg bei Burgeis, Obervintschgau, Südtirol. 5 Fürstenburg bei Mals, Obervintschgau. 6 Remüs (Ramosch).Bez. Inn, Graubünden. 7 «die schüler von vispran des Byschofs 
dienstläwt» von Vicosoprano im Bergeil. Siehe auch Perret im Liechtensteinischen Urkundenbuch 1. Band, n. 128, Anm. 5. 8 Glums, Obervintschgau. 181. Feldkirch, 1395 Mai 26. Graf h e i n r i c h 
1 von werdenberg von Sanegans her ze v a d u t z » bekennt, dass er den Weingarten und Berg Blasen- b e r g zu Feldkirch vor der hohen Iiibruck, «vnnser Recht leibgeding» von der Herrschaft Österreich, welcher — besonders die Oberhalde, die einst • den H an e n gehört hatte2 — reblos, baulos und verdorben war, nun nach Rat der österreichischen Amt- leute an die ehrbaren Knechte Hanns K a p f e r , den Schneider, Bur ck Ebenhorschs, Oswald Weinzürllen, U elin B ä t z l e r , Hanns Augenstinfried, Henni Y s e Iii, Heinz Bächler, Heinz Meli4, Heinz und Kunz W a-i - bei Gebrüder und Hans C ünt.zl e r samt dem Torggel und Ein- fang zu Erblehen verliehen hat. Dafür sollen die Genannten zu Leb-
        

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