- 337 — «Byschoff» bezeichnet, rund, 3,5 cm, rot in graugelber Wachspfanne, Flügel- baldachin, Gestalten undeutlich, ebenso der eine der beiden Schilde, auf dem andern Montforterfahne. Rand zur Hälfte abgebrochen; Umschrift . 4- S ' H . . , . ELTI. CONFIRMATI 
EPIS . . . - . 3. (Tettnangj «Montfort» bezeichnet, Siegel abgefallen, Pergamentstreifen erhalten. 4. (Bregenz) «Mont- fort» bezeichnet, Siegel abgefallen, Pergamentstreifen erhalten. 5. (Heinrich v. Werdenberg zu Vaduz) «Werdemberg» bezeichnet, Siegel abgefallen, Per- gamentstreifen erhalten. 6. (Bludenz) «Graf 
Albrecht» bezeichnet, rund, 3,3 cm, graugelb, verwittert, Sechspass mit schief gestelltem Schild, Heiligenberger Stiege, Helm mit Brackenhaupt sind kaum zu erkennen. Umschrift sehr be- schädigt: COIT . ALB RIS — . 
7. (Toggenburg) «Toggenburg» bezeich- net, fehlt, leerer Pergamentstreifen. 8. (Stöckli) «Amman» bezeichnet, rund, 2,5 cm, graugelb auf Ovalschild Steinbockshorn nach heraldisch rechts. Um- schrift: I . . . NIS DCI STOKLI MI ..-..—. 
9. (Bokk) «Bokk» bezeichnet, rund, 3 cm, graugelb, Spitzovalschild mit undeutlichem Bild (aufrechter Pflock durch Spitze u. Grundlinie eines gleichschenkligen Dreiecks). Umschrift be- schädigt: + S.ICOLAI DICTI. 
OK. 10. (Bäsinger) «Bäsinger» bezeichnet, rund, 2,8 cm, graugelb, im Spitzovfllschild Steinbockshorn wie bei «Ammann», nur grösser. Umschrift: S' GOSWINI. DICTI B. 
SSINGER—. 11. (Hart) «Walther» bezeichnet, liegt bei in zwei Teilen, rund, 3 cm, grau, im Spitzoval- schild Bild undeutlich (Hahn), Rand abgerieben. Umschrift: .. LT . ER ... AN—. 12. (Stöckli) «Stoekkli» bezeichnet, rund, 2,6 cm, grau, Spitzovalschild mit Steinbockshorn. Umschrift: S '... RI. DCI STO ... 
- .13. (Litscher) «Litscher» bezeichnet, rund, 2,8 cm, graugelb, Dreipass, Bild undeutlich. Umschrift: + S . IO .. NIS DICTI. L ER - 
. Rückseite: «schuld ostern 
1393» (16. Jh.); «Der brief ist gelost von dem von. 
Emptz» (16. Jh.); «April 11 P 
2432» (modern). Regest: Anzeiger f. Schweizer Geschichte 1864, S. 26 n. 82; Krüger, Grafen von Werdenberg, Regest n. 536. Erwähnt: Bütler, Friedrich VII, der letzte Graf von Toggenburg, Mitteilungen zur vaterländischen Geschichte, St. Gallen XXII 3. Folge II (1887) S. 41, irrig datiert auf 5. April; Diebolder, Graf Heinrich I. von Werdenberg- Sargans zu Vaduz, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1935, S. 24 (nach Krüger). Zur Sache: Laut Thommen, Urkunden z. Schweizer Geschichte II, S. 279. n. 308 war Bischof Hartmann am selben 11. April 1393 in Feldkirch zusammen mit Vogt Ulrich von Mätsch; beide verpflichteten sich, die Ent- scheidung ihrer Streitigkeit dem Herzog Leopold zu überlassen. Diebolder meint S. 24, aus der Urkunde lasse sich nicht erkennen, wozu die Genannten diese Summe nötig hatten, aber es liege nahe mit Krüger anzunehmen, dass das gemeinsam ausgeliehene Geld zu Kriegszwecken diente. Aus dem Text aber ergibt sich, dass die genannten Grafen lediglich für Herzog Leopold die Mitschuld übernahmen; Leopold bekennt, dass «disü obgeschribnü geltschuld vnd aller schad ainig vnser 
ist» und dass die Grafen, «seine lieben Oheime und guten 
Freunde» auf seine Bitten Mitschuldner geworden seien.
        

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