Wühlmäuse : Clethrionomys glareolus ssp. helveticus Arvicola terrestris ssp. exitus Microtus (Pitymys) subterraneus ssp. incertoides Microtus arvalis ssp. arvalis (abweich. Phänotyp) Microtus agrestis ssp. niger 
ssp. glareolus ssp. scherman ssp. subterraneus ssp. arvalis ssp 
bailloni Langschwanzmäuse Micromys minutus ssp. soricinus (abweich. Phänotyp) ssp. iniermedius ssp. flavicollis (abweich. Phänotyp) 
ssp soricinus Apodemus sylvaticus Apodemus tauricus 
ssp ssp 
sylvaticus flavicollis Wiesel: Mustela erminea ssp. aestiva (abweich. Mauser) ssp. vulgaris (X minuta ?) 
ssp 
aestiva Mustela nivalis ssp. vulgaris Von den 17 aufgeführten Kleinsäugerarten sind nur drei in beiden Gebieten gleich, 14 sind entweder unterartlich getrennt oder zumin- dest morphologisch abweichend. Nicht berücksichtigt sind die Kleinsäugerarten, die entweder in dem einen oder anderen Gebiet zur Zeit ganz fehlen (Siebenschläfer bezw. Haselmaus) oder durch zu geringes Material keine Vergleichsmöglichkeit boten (Igel), wie auch die beiden, in diesem Zusammenhang auch weniger wichtigen, Südländer X'eomys anomalus und Crocidura suaveotens. Diese Differenz ist umso auffallender, als beide Räume unmittel- bar an den westdeutschen Mittelgebirgsgürtel stossen (im Süden) bezw. noch darin liegen (im Norden), vor allem aber auch deshalb, weil beide Gebiete erst nach der letzten Vereisung neu besiedelt wurden. — Wenn wir auch hier die rein alpinen Säuger beiseite lassen (Alpen- spitzmaus, Murmeltier, Schneemaus, Schneehase, Gemse), dann muss man zugestehen, dass diese beiden Gebiete am Rhein letztlich den gleichen Besiedlungswellen aus dem Südwesten und aus dem Osten ausgesetzt waren, dass also doch wohl zunächst die gleichen Formen dort in den einzelnen Perioden der Spät- und Nacheiszeit Fuss fassten. Es soll jetzt hier nicht die Rede davon sein, dass sich zum Beispiel reine Steppentiere in der Kölner Bucht halten konnten, wie der Ham- 347
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.