Die Streckenberichte der Fürst]. Domänenverwaltung bringen für die Jahre 1832 — 1921 recht unterschiedliche Zahlen (Maximum jähr- lich 
10 cfcf und 
2 $9)- 
Die Gemsen stellen jedoch bis 1866 das bei weitem häufigste Hochwild in den Anlieferungen aus den fürstlichen Revieren. Erst ab 1867 bis zum Beginn dieses Jahrhunderts hielt ihnen das Rehwild ungefähr die Waage (Maximum 
16 Cfcf, 7 $°)' wurde aber in den folgenden Jahren wieder erheblich vom Gamswild über- troffen (zum Beispiel 1911: Garns 
21 cfcf, 
4 $9, Reh 
7 cfcf, 5^). Die Abschusszahlen in den Berichten der Regierung von 1922 bis 1960 stellen sich folgendermassen dar: 66 
99 66 99 
juv. 66 99 
juv. 1922 5 1935 74 24 1 1948 
33 15 1923 
17 5 1936 67 20 1949 23 11 1924 22 10 
1937 63 
14 1950 
25 9 1925 
20 6 1938 58 12 1951 
27 11 1926 31 3 1939 51 18 
1952 
21 12 1927 39 3 1940 57 22 1953 47 3 1928 
39 3 
1941 71 29 1954 
14 3 
1 1929 47 5 1942 69 39 1955 
21 5 1930 38 
4 1943 
52 30 1956 
24 11 1931 
55 7 1944 40 26 
1957 38 16 1932 51 10 1945 44 16 1958 31 13 
1 1933 
42 2 1946 27 15 1959 
34 14 1 1934 82 18 
1947 34 12 1960 
38 15 
3 Es folgt der Bericht des Herrn Vorsitzenden des Jagdschutzverban- des Prinz Hans v. u. z. LIECHTENSTEIN. «Das Gamswild, bei uns in der Einzahl Gems oder Garns, im Plural auch Gems genannt, ist vom Norden am Maurerberg bis in den Süden zur Kette der Mittagspitze, Falknis und Naafkopf, dann entlang der Vorarlbergischen Grenze im ganzen Gebirgsteil des Landes vorhanden. Es ist ein kräftiges Wild, das nur im nördlichsten Teile der Dreischwesternkette auch schwache, ja manchmal kranke Stücke aufweist. Der Grund hierfür dürfte teils die Enge des Raumes, oder auch das verhältnismässig milde Klima der Rheintalseite sein. Hier ka- men in den letzten Jahren auch Krankheiten unter dem Gamswild vor, so die Papillomatose, Gamsblindheit, und einige Jahre früher auch vereinzelte, leicht räudige Stücke. Doch im grossen und ganzen ist das Wild gesund und der Stand von ca. 600 Stück (1959) in bester Form. Die Gemsen stehen vereinzelt im Wald, bis tief ins Weichbild der an der Strasse Schaanwald bis Balzers gelegenen Dörfer. So erregte vor einigen Jahren ein Bock, der an der Felswand ob dem Vaduzer Friedhof seinen Einstand hatte. 342
        

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