lantischen Bereiches. Nur einen Bock sah ich im Sommer 1961, der gelblicher, wie die Nominatform, getönt war. Winterrehe, die ich im Ried zwischen Schaan und Bendern sah, erschienen mir auffallend dunkel. — Das Rehwild ist nach den Streckenberichten der Regierung in Liech- tenstein überall, d. h. zumindest im Sommer auch in alle Hochtäler verbreitet. Das Jagdrevier Malbun z. B. weist im Jahre 1930 einen Ab- schuss von 4 Böcken aus. — Leider ist über die Stärke dieser Hoch- gebirgsrehe aus den Listen nichts zu entnehmen. Ich fand 1962 ober- halb von Sücka am Kulm einen Unterarmknochen (Radius) an einem Fuchsbau, der mit 168 mm Länge über dem Durchschnitt westeuropä- ischer rezenter Rehe liegt. Die zahlenmässige Entwicklung des Bestandes in den letzen 100 Jahren verdeutlicht der folgende Streckenbericht der Waldamtsjour- nale (die Hälfte des Staatsgebietes !) und ab 1922 wieder der Rechen- schaftsbericht der Regierung: Zwischen 1832 und 1861 wurden nur einmal, und zwar 1858, zwei Rehböcke von der Fürstl. Domänenver- waltung vereinnahmt; ab 1866 sind die Auflieferungen regelmässig, d. h. in den sieben Jahren, über die noch Unterlagen vorhanden sind (bis 1920), gibt es in den fürstlichen Revieren Strecken von 
6—14 Böcken und 1 — 5 Ricken jährlich. Ab 1922 sind die Abschusszahlen in den Berichten an den Landtag wie folgt angegeben (gesamtes Staats- gebiet) : 99 cfcf 9? 
cfcf 
99 
juv. 1922 7 3 1935: 32 
19 1948: 
26 
3 1923 
10 5 1936: 45 
21 1949: 
36 1 1924 6 
4 1937: 45 
1 1950: 
39 5 1 1925 23 
4 1938: 
26 3 1951: 
42 10 1926 30 
4 1939: 36 15 1952: 33 18 
11 1927 30 
6 1940: 
26 15 1953: 
45 3 1 1928 31 
4 1941: 
39 18 1954: 40 11 
1 1929 24 
12 1942: 33 
14 1955: 
62 28 
2 1930 28 1943: 38 
13 1956: 55 35 
1 1931 15 1944: 33 9 1957: 62 70 
2 1932 34 
2 1945: 
45 
2 1958: 
65 62 16 1933 34 
2 1946: 19 
1 1959: 60 63 11 1934 40 15 1947: 36 1 1960: 
71 60 28 331
        

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