Zurufes nicht auf die Schweine und antwortete auf Befragen nachher, er glaubte, es wären Garns gewesen, und das Erlegen von Gemsen wäre nicht erlaubt. Ein anderes Mal wurde von mir am 14. 12. 1951. auf Alpila in ca. 1300 m Höhe in einem Fichtendickicht gelegentlich der Pürsch auf den Brunftgams ein Oberschädel eines ca. 2-jährigen Keilers gefunden. Die Masse sind weiter oben angegeben. Der Schädel ist im Museum zu Vaduz. Als letzter Fall sei erwähnt, dass ich einmal im Forst, keine 300 Schritte von der Schaan-Nendler Hauptstrasse (!), zu einem schon stark verwesten Stück Schwarzwild, einer Bache, geführt wurde. Ich versuchte sie zu fotografieren, doch in dem dichten Bestand misslang die Aufnahme». Familie: Hirsche — Cervidae Europäisches Reh 
— Capreolus capreolus capreolus L. 1758 Material: Zahlreiche Trophäen in den Zoologischen Staatssamm- lungen Vaduz und vielen Privathäusern in Liechtenstein; Geweih - und Skeletteile (prähistorisch) aus den Grabungen am Eschner Berg (HARTMANN-FRICK, 1960) im Landesmuseum Vaduz; ein Radius sin. (rezent) aus Sücka, Juni 1962. Vergleichsmaterial : Zahlreiches rezentes, subfossiles und fossiles Material aus Mitteleuropa (v. LEHMANN, 1957a, 1960b); prähistorische und rezente Geweihe des Naturhistorischen Mu- seums Bern. In meiner letzten, vorläufigen Mitteilung (1957/62) habe ich auch eine auffällige Rehpopulation aus dem Schaaner Ried (nach den Tro- phäen der Kollektion HERMANN) behandelt, um bei diesen Rehen vielleicht noch Anklänge an das grosse eiszeitliche Reh Mittel- und Westeuropas zu finden. Die Kennzeichen dieser Sippe waren: sehr widerstandsfähige Zahnsubstanz (so dass die Molaren relativ wenig ab- geschliffen wurden), starke und seitlich geneigte Rosenstöcke und di- chotom gegabelte Stangen mit extrem langer Vordersprosse und mit s'.ch — infolge der Rosenstocksteilung — nicht berührenden Kranzro- sen. — Über die Dichotomie bezw. die tiefe Gabelung zwischen Vor- derspross und Stange habe ich schon berichtet und gezeigt, dass diese Eigentümlichkeit eine weit verbreitete Wuchsform ist, die sich schon in diluvialen Funden West- und Osteuropas findet (cf. v. LEHMANN, 326
        

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