bilden jedoch keine eigene Art ...» 1. c. p. 195 — 196). Dieses ent- spräche genau den Abweichungen zwischen Wald- und Gelbhalsmaus und den ökologischen Ansprüchen dieser Arten ! — Die alten «Waldamtsjournale der Fürstl. Domänenverwaltung», aus denen mir Auszüge vorliegen (und die ich S. D. Prinz Hans v. u. z. LIECHTENSTEIN verdanke) bringen auch die Hasenstrecken der ein- zelnen Jahre (leider nicht mehr alle Bände vorhanden), wobei zu be- rücksichtigen ist, dass das eingelieferte Wild von der halben Fläche des Untersuchungsgebietes stammte (die andere Hälfte war damals schon an Privatjäger verpachtet). 1832 — 
36 1841 — 16 
1861 — 23 
1881 — 8 1833 — 
32 1847 — 15 1866 
— 26 1901 — 0 1834 — 35 1858 — 16 
1867 — 28 
1911 — 0 1840 — 19 1860 — 43 1877 
— 14 1920 — 0 Die neueren Streckenberichte der fürstl. Regierung bis 1960 wurden schon oben zusammen mit den Fuchsstrecken gebracht (s. p. 292). Hier- bei sind die Reviere Sass, Malbun und Bargella, also die Hochlagen, fast gar nicht — seltene Ausnahmen nur Bargella und Malbun — und Lawena nur geringfügig beteiligt. — Man ersieht aus der Zusammen- stellung erhebliche Bestandsschwankungen über längere Zeiträume, deren Ursachen in der Jagdpresse immer noch vielfach diskutiert wer- den. Abgesehen von dem oben schon aufgezeigten Zusammenhang mit dem Fuchsbestand dürften Seuchen, Parasitenbefall, ungünstiges Wet- ter (auch als Förderer der eben genannten Erscheinungen) und der ver- stärkte Strassenverkehr, sowie die Intensivierung der Landwirtschaft auf jeden Fall in den letzten Jahren den Zusammenbruch der Bestände bewirkt haben. Im einzelnen berichtet nachfolgend Prinz Hans v. u. z. LIECHTENSTEIN über seine jagdlichen Erfahrungen im Untersu- chungsgebiet. «Der Feldhase ist ein Bewohner des ganzen Landes vom Rheintal bis in die Höhen von 1500 m am Kulm. Ausserdem besiedelt er auch die inneren Alpen- täler, soweit sie nicht zu unwirtlich sind und ihm noch gut Äsung bieten. So hielten sich z. B. im Winter 1962/63 zwei Feldhasen, die wohl gefüttert wurden, in Kleinsteg auf (1303 m). Der höchstgelegene Sammelort eines Hasen war unterhalb des Pilatus (Plattenberg) bei 1650 m, wo ich am 22. Dezember 1945 einen erlegen konnte. Den Hasen, dessen Schädel in Bonn ist, erlegte ich am 29. Dezember 1962 am sogenannten Wisseler in 676 m Höhe. In demselben Trieb wurden damals 320
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.