Kerzenlicht und das Auslöschen des armen Grimbart waren fürchterlich, wie mein Gewährsmann selbst erzählte (Anton GASSNER, Vaduz). Von einer Gruppe von 2 — 3 Mann, konnten in einer Nacht bis zu drei Dachsen und in der Saison bis 35 Stück erbeutet werden. Das war schon eine ziemliche Dezimierung des Tierbestandes, und man wundert sich, dass jetzt, nach dem Aufhören dieser Bejagung es nicht von Dachsen im Lande wimmelt. Auch hier wird wohl der Verkehr seine Opfer fordern. Es gelang mir von den Herren Anton und Erich GASSNER je eine oft ge- brauchte Dachszange zum Beschreiben und Abbilden geliehen zu bekommen. Abb. 2o. Verschiedene Dachszangen (Zeichnung Prinz H. Liechtenstein) DIE DACHSZANGE ist eine Riesengreifzange aus Schmiedeisen, das, soweit es im hölzernen Stiele steckt, rund, ausserhalb des Stieles jedoch flach gehämmert ist. Ge- schlossen stösst sie mit 2 scharfen, bis 3 cm langen Endzähnen aufeinander; diese können sich aber auch überkreuzen. Die Form ist länglich oval, am Zu- beissende leicht eckig. Im ersten Drittel der inneren Bogenkrümmung ist noch je ein scharfer bis 2 cm langer Zahn, der sich mit seinem vis-ä-vis trifft. Der Zangenteil ist bei der einen, von mir untersuchten Zange 25 cm lang und 11 cm breit. Bei der kleineren und viel älteren Zange nur 20 cm lang und 8 cm breit. Der Holzgriff ist auch von verschiedener Länge, 47 cm resp. 27 cm und bei der grossen neueren Zange, aus gedrechseltem Eschenholz, bei der alten aus rohem Haselnuss gemacht. Ausserdem ist an der Aussenseite der 31.3
        

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