Abb. 25. Hermelin verschiedener Grösse aus Chur (Foto Prinz Liechtenstein) Daher wäre es nicht ganz ausgeschlossen, das Zwerghermelin eines Tages auch in den Hochlagen Liechtensteins zu finden. Sehr wahr- scheinlich ist dies allerdings nicht, da in den Westalpen bisher haupt- sächlich Hochtäler der Zentralketten mit extremen Umweitverhält- nissen als Fundorte genannt wurden. Ausserdem bleibt noch die Frage bestehen, ob das Zwerghermelin taxonomisch als Unterart oder viel- leicht nur als eine gelegentlich anzutreffende «Kümmerform» des grossen Wiesels anzusehen ist. Zu dieser Auffassung kam jedenfalls STUDER 1914 («klimatische Verhältnisse, die nur eine kurze Sommer- zeit bedingen und . . . das Nahrungsmaterial beschränken», sollen «mitwirken, Zwergformen zu erzeugen»). Ich werde auf diese Frage beim Mauswiesel noch zurückkommen. Auf jeden Fall ist es nicht zu übersehen, dass im graubündner Raum nach wie vor Hermeline ver- schiedener Grösse vorkommen, wie es die nebenstehende Abbil- dung (25) zeigt, die Prinz Hans v. u. z. LIECHTENSTEIN im Fe- bruar 1959 bei Herrn Präparator SPÖRRY in Malix bei Chur gelegent- lich machen konnte. Auch im Museum Koenig-Bonn gibt es ein ex- trem kleines, weisses Hermelin (f\ K + R ca 194, Schw. ca 65, CB ca 37,3 mm) vom 5. November 1937 aus Sofien-Platz, Graubünden. — 305
        

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