und THE FIELD vom 17. V. 1962, p. 970), während sie in Schottland umfärben, und andererseits hat GREDLER schon 1873 daraufhingewie- sen, dass das Hermelin in Südtirol in der Regel braun bleibt (und er hält es daher für bemerkenswert, dass die Tiere des Sarntales ein weisses Winterkleid haben). — KRUMBIEGEL (1935), dem wir die erste zusammenfassende Betrachtung dieses Problems in diesem Jahr- hundert verdanken, führt ausserdem Fälle an, wonach in Westdeutsch land eine auffallende Verzögerung des Haarwechsels beobachtet wur- de: ein cf am 9. Juli «noch nicht völlig vermausert» und andererseits hatten zwei Exemplare «noch am 22. Dezember nicht unerhebliche Spuren vom Sommerhaar». — VAN BREE (1961) zeigt an 134 nieder- ländischen Hermelinen, dass im Dezember noch braune und im Januar und Februar neben weissen auch bunte Tiere vorkommen. — Ganz allgemein sagt S. FRECHKOP (1958) für den Westen des Festlandes «Certains specimens, en Belgique de meme que dans la majeure partie de la France, restent bruns en hiver» (1. c. p. 237). — In Liechtenstein beobachtete Prinz Hans v. u. z. LIECHTENSTEIN 1962 Hermeline in der Rheinau, wobei festzustellen war, dass im März noch alle Tiere völlig weiss waren, aber ab 3. April nur noch braune Exemplare beobachtet wurden (briefl. Mitt. vom 29. April 1962). In der folgenden Zusammenstellung sind die alpennahen und al- pinen Populationen und andererseits die aus dem Rheinland und West- falen gegenübergestellt. Herkunft November Dezember Januar Februar März April Mai 15. 15. Alpen, Vogesen, Bodensee und Liechtenstein © © 0 O 0 • 0 0 0 0 « 0 • 0 • * 9 Sa. 61 Exemplare ') 24. XII. Interlaken (vielleicht früher gesammelt?) •*) aus der Eifel! Q 
= weiss, Q = Uebergang, # = braun 
Rheinland und © O") • Westfalen 302
        

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