Züge bestimmt, die unmittelbar 
zum Populion albae des Mittel- meergebietes überleiten». (Sperrung vom Verf.). Auf das feucht- warme Mikroklima und den aussergewöhnlichen Schneckenreichtum dieser durch die Dämme geschützen Waldstreifen habe ich schon a. O. hingewiesen (cf. die Flurbezeichnung «Schneckenäule» zwischen Rug- gell und Bangs !) und dabei die Einwirkung dieses Milieus auf die Kleinsäuger beschrieben. — Andererseits erscheinen die Ende Juni im Saminatal gefangenen Gelbhalsmäuse deutlich langhaariger als die Sommertiere der Rheinseite. — Masse : Die folgende Tabelle bringt die Abmessungen von 30 voll erwachsenen Tieren (Gruppe 3 — 5) gegenüber meinen in der Voreifel gefangenen Gelbhalsmäusen. Man sieht eine gute Übereinstimmung, auch mit den kürzlich von URSIN (1956) vermessenen Tieren von der Terra typica (Sielland, Dänemark), abgesehen von der relativen Lang- schwänzigkeit, die sich erwartungsgemäss vom Flachland zu den Hoch- alpen steigert. n CB Zyg. Schbr. K+R Min. 0 Max. 
Min. 0 Max. 
Min. 0 Max. 
Min. 0 Max. 
Min. 0 Max. I 30 24 25,3 27 (25) (26,37) (28) 12,6 13,7 15 11,5 11,9 12,4 92 104,7 121 Schw. Min. 0 Max. 
Hf. Min. 0 Max. 100 113 131 22,5 24,25 
24,5 n 0 
CB 0 
K+R 0 
Schw. 0 
Hf. 0 II 21 (26,5) 107.1 
109 24,3 III 30 25.73 
108 108,6 24,49 I = Liechtenstein, II = Voreifel, III = Sielland (nach URSIN). Die einge- klammerten Werte s. Tabelle Waldmaus ! Wie schon bei der Waldmaus erwähnt, fand sich die Gelbhalsmaus auf der Rheinseite des Gebirges überall mit der kleineren Art zusam- men, hatte aber ihre grösste Dichte in der collinen und unteren Berg- waldStufe. also im Bereiche der Laubwälder. In der warmen Rhein- ebene fingen wir nur einige wenige Tiere im Auwaldstreifen, und ebenso war die obere Bergwaldstufe, also die reinen Fichtenbestände bei etwa 1500 m (Silum) nur sehr dünn besiedelt. Das kühle Hochtal des Saminabaches hatte zwar einen normal starken Bestand, aber die Funde konzentrierten sich hier auf die charakteristischen Plätze in 284
        

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