gut erhalten. Die Öffnung des Tores misst in der Breite 2,20 Meter. Von der Mauer 30 war oberflächlich nichts mehr zu sehen; doch konn- ten durch die Grabung ihr einstiger Verlauf und ihre Breite in den Fundamenten noch ermittelt werden. Die Mauern 30 und 29 stehen im Verband, die Mauer 29 ist an die Mauer 27 angelehnt. Der längliche Raum hinter dem Tor 1 war der erste oder äussere Zwinger. Durch das Tor 2 gelangte man von hier aus in den grossen Zwinger, in die Vorburg. Die Trockenmauer und die dahinter liegende Mörtelmauer Die Trockenmauer (41 — 45) wurde auf der ganzen Länge an ihrer Aussenseite freigelegt. Überall waren wenigstens die Fundamente auf dem Felsgrund noch intakt. Wie bereits erwähnt, ging die Aussenfront der Mauer in ihrem westlichen Teil, rechts vom Tor (T 1), in eine Mörtelmauer über. Bei der Freilegung der Trockenmauer auf der Innen- seite zeigte es sich, dass dort, nicht immer ganz parallel mit dieser verlaufend, eine durchschnittlich 70 Centimeter starke Mörtelmauer lag, (Mauer 34a — 40), von der oberflächlich nur mehr in ihrem west- lichsten Teil (35) noch etwas sichtbar war. An ihrem östlichen Ende bog diese Mauer im rechten Winkel nach Norden zu um (40). Sie schloss hier, als Teil der Ringmauer, die Ostseite der Vorburg ab. Auch die Trockenmauer bog an ihren beiden Enden rechtwinkelig nach in- nen ab und stiess an die Mörtelmauer an (41 u. 45). Zwischen der Trockenmauer und der Mörtelmauer lag überall eine Lösseinfüllung. Diese wurde an mehreren Stellen bis auf den Felsgrund ausgehoben. Dabei wurden im Löss einige Ziegelreste festgestellt. Die Einfüllung erfolgte daher zu einer Zeit, als die Burg schon stand. Die Mörtelmauer war also eine frühere Ringmauer; auf der Südseite der Burg und in ihrem nordöstlichen Teil (40) erfüllte sie diese Funktion auch später noch. Von dem Tor in dieser Mauer, das erst am Schluss der Grabung festgestellt wurde, soll später die Rede sein. Es befand sich in der Süd- westecke der Burg (34 a, T 8). Die Vorburg (der Zwinger) Zwischen der Ringmauer und der eigentlichen Burg, mit Bergfried und anschliessenden Wohngebäuden und Höfen, lag die Vorburg oder der Zwinger. Dieser grosse Platz war, besonders im westlichen Teil und 20
        

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