Zu den Schädelabmessungen lässt sich folgendes sagen. Wie die obere Tabelle zeigt, haben die Liechtensteiner Feldmäuse, die über 100 mm (K + R) messen, einen CB-Durchschnitt von 23,8 mm. Leider führt DOTTRENS den Schädellängendurchschnitt seiner Nationalpark- tiere in dieser Grössengruppe nicht an, sondern verteilt die Tiere von 100 mm (K + R) und mehr auf zwei verschiedene Gruppen (s. seine Tabelle 6, 1. c. p. 346). Immerhin ersieht man daraus, dass 18 Schädel davon (seine grösste Gruppe, «adultes avances») einen CB-Durchschnitt von 25,1 mm haben. Im ganzen lagen ihm (s. meine Tabelle) 67 Tiere oder Bälge über 100 mm (K + R) vor; rechnet man den üblichen Anteil an zerbrochenen, nicht messbaren Schädeln ab, dann bedeutet das, dass etwa ein Drittel der Nationalparktiere (über 100 mm K + R) eine CB-Länge um 25,1 mm hat. Die Liechtenstein-Serie von 10 Schädeln ist zu klein, um hier vergleichen zu können; immerhin haben aber auch drei Schädel (= ein Drittel) die CB-Masse 24,9, 25,2 und 25.7 (s. Tabelle). Auf der anderen Seite führt DOTTRENS 25 Feldmaus- schädel aus Genf an («en assez bon etat»), die einen CB-Durchschnitt von 23,2 mm, also etwas weniger als die Liechtenstein-Serie zeigen. Sieht man sich daneben die CB-Masse an, die MILLER 
für «incertus», also rufescentefuscus, anführt, dann findet man bei den 15 Schädeln eine Spanne von 24 bis 26,4 mm und einen CB-Durchschnitt 
von 25,2 mm. Seine 15 Schädel aus 
Deutschland (Microtus arvalis arvalis) mes- sen hingegen im Durchschnitt 23,6 (23 — 24,2). Nehmen wir an, dass die rufescentefuscus-Jiere vom Nationalpark in der o. a. Grössen- gruppe einen CB-Durchschnitt um 24,5 mm haben (was wir nur nach den Tabellen von DOTTRENS schätzen können), dann stehen die Liechtenstein-Tiere in der Schädellänge also etwa in der Mitte zwischen den beiden Unterarten. — Vergleicht man damit grössere Serien, wie sie zum Beispiel KRATOCHVIL 1959 bringt, dann wird das Bild we- sentlich klarer: seine vergleichbaren Tiere (mehr als 8 Monate alt) haben in der Tschechoslowakei folgende CB-Masse: 
von a. arvalis (in Südböhmen) haben 35% die Länge von 23,8 — 24,2, 31% haben 24,3 — 24,7 und 14% zwischen 24,8 und 25,2 mm; darüber und darunter sind noch je 10%. D. h., dass die Masse (= zwei Drittel) sich zwischen 23,8 und 24,7 bewegt, der Durchschnitt bei 
etwa 24,5 liegt. — Ich habe aus- serdem 10 Bälge unserer Museumssammlung, die K + R-Masse von 100 mm und darüber ausweisen und intakte Schädel hatten, tendenzlos zusammengesucht und folgenden Durchschnitt erhalten: K + R 111,2, 267
        

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