Familie: Schläfer — Gliridae Siebenschläfer 
— Glis glis glis L. 1766 Für taxonomische Untersuchungen lag aus Liechtenstein kein ge- eignetes Material vor, nur ein Farbfoto eines präparierten Stückes der neuen Schule in Schaan ist in meinem Besitz (ein weiteres Stopf- präparat steht in der Hauptschule Vaduz). Der Siebenschläfer wurde aber wiederholt im Gelände (und in Gefangenschaft) beobachtet. Alle Freilandbeobachtungen beziehen sich auf das Hügelland (colline Stufe) und die untere Bergwaldstufe (Buchen-, Tannen- [Fichten-] Mischwälder) nach H. GAMS (zit. von JA- NETSCHECK 1961) und liegen zwischen Tschagail (nördl. Schaan) und dem Gästehaus des Residenzschlosses in Vaduz (in etwa 600 m Höhe). Wie schon 1957/62 mitgeteilt beobachtete ich den ersten Sieben- schläfer am Tage des 27. August 1956 im Dachfirst einer Scheune (Gamander), wo offenbar ein alter Wechsel von einem alten Obstbaum in das Gebäude führte. — Die nächste Beobachtung machte Prinz Hans v. u. z. LIECHTENSTEIN am 10. Juli 1959 vom Fenster des oben erwähnten Gästehauses aus, wo die Bewohner (Graf ANDRASSY) — wie ich bereits 1954 berichten konnte — schon früher Siebenschläfer gele- gentlich am Fenster der Speisekammer gesehen hatten. Prinz Hans konnte das offensichtlich junge Tier etwa eine Stunde lang beobachten und dabei feststellen, dass es von Nadeln der 
Eibe (Taxus baccata) naschte. Bei der Gelegenheit wurde die nebenstehende Aufnahme (Abb. f 4 ) gemacht. — Es ist bemerkenswert, dass zu diesem frühen Abb. 14 - Junger Siebenschläfer (Fürstl. Gästehaus, Vaduz) 235
        

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