1922 1923 1924 1925 1926 1927 1928 1929 1930 1931 1932 1933 1934 
9 5 (Malbun) 6 
15 (Malbun) 10 8 17 
16 
1935 1936 1937 1938 1939: 1940 1941 1942 1943: 1944 1945 1946 1947 
5 (Sass) 5 (Sass) 
22 13 (Sass) 
1948 1949 1950 1951 1952 1953 1954 1955 1956 1957 1958 1959 1960 
20 12 23 18 3 14 (Bargella und Malbun) 
8 (Malbun) 25 (Malbun) 7 Die Günde der erheblichen Streckenschwankungen in früheren Jahren sind mir nicht bekannt, und ich glaube auch nicht, dass man daraus so ohne weiteres biologische Folgerungen (im Zusammenhang mit der Wettereinwirkung oder Bestandesschwankungen aus anderen Gründen) ableiten darf. Wahrscheinlich hat die straffere jagdliche Organisation in den letzten 10 Jahren das ausgeglichenere Strecken- bild durch genauere Erfassung bewirkt. Wenn man annehmen will, dass sich der Bestand in Liechtenstein in den letzten 10 Jahren nicht wesentlich verändert hat, dann bedeuten die oben angeführten Abschusszahlen mit durchschnittlich 14,4 Tieren pro Jahr einen Aderlass von nur 3,2 % des Bestandes (450 Tiere ange- nommen). Nach Feststellungen von MÜLLER-USING (1952) in den Bayrischen Alpen, kann ein jährlicher Zuwachs von 20 — 30 % des Bestandes normalerweise angenommen werden; dies wären in un- serem Falle 90— 135 Jungtiere, die jährlich heranwachsen. Die Ver- lustquote durch andere Feinde und Kräfte scheint also mit 75 — 120 Tieren ausserordentlich hoch zu sein. WERNER (1953/54) führt aller- dings für das Karpathenmurmeltier sogar 30% des Bestandes als jähr- lichen Verlust allein durch das Raubwild an. Für Liechtenstein kommt als Hauptregulator des Bestandes wohl in erster Linie der Steinadler in Betracht (s. Bericht des Prinzen Hans v. u. z. LIECHTENSTEIN weiter unten). In zweiter Linie käme wohl der Fuchs in Frage, dessen relativ hohe Strecken in den Hochtälern sonst kaum zu erklären wären. M. BAMERT, dem wir eine Reihe sehr schöner Beobachtungen aus den Liechtensteiner Bergen verdanken, beschreibt 1957 auch sehr anschau- lich eine — missglückte — Pirsch eines Fuchses auf ein Murmel bei 231
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.