erwachsene Tiere sofort beim Eindringen in den Bodenraum zum Auf- fliegen brachte. Dort fand ich auch das mumifizierte Jungtier. Der zweite Vorkommensplatz war die Dux-Kapelle in Schaan. Mir war schon von «kleinen Fledermäusen» dort erzählt worden, und beim Untersuchen des relativ hellen und grossen Bodenraumes fand ich am Vormittag dort auch ein Langohr o", das hinter einem Dachsparren des etwas dunkleren Teiles des Bodens (über dem Vorraum der Ka- pelle) sass, und das ich nach einigem Hin- und Her einfangen konnte. Grosse Wochenstuben oder andere Ansammlungen habe ich also nir- gends gefunden, es ist aber wahrscheinlich, dass die Langohrfledei- maus im Sommer in mehreren alten Gebäuden in den Bodenräumen Hangplätze hat. Es ist durchaus möglich, dass die — nicht sehr zahlreichen — Kot- ablagerungen von kleinen Fledermäusen, die ich zum Beispiel in der VVaffensammlung im Turm des Residenzschlosses in Vaduz fand, auch von dieser Art herrühren. Auf jeden Fall hat mir der Kastellan des Schlosses wiederholt erzählt, dass sich vereinzelt kleine Fledermäuse in manchen Räumen und Gewölben bemerkbar machen. Natürlich kann es sich hier, wie auch im Keller des Rheinbergerhauses, wo kürzlich wieder eine einzelne kleinere Fledermaus beobachtet wurde, auch um die Kl. Hufeisennase handeln, oder es war in manchen Fällen die 
Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus), die man auch in Liechtenstein mit einiger Wahrscheinlichkeit erwarten kann; wird sie doch von BAUMANN (1949) für die Schweiz als «überall feststell- bar» bezeichnet. Es ist also nur eine Frage der Zeit, ob die Fledermäuse, von denen wir nur Spuren fanden, in Liechtenstein eines Tages auch noch be- stimmt werden können. — Ordnung: Nagetiere — Rodentia Familie: Hörnchen — Sciuridae Westliches Eichhörnchen 
— Sciurus vulgaris gotthardi FATIO 1869 
X fuscoater ALTUM 1876 Das Eichhorn wurde von mir in Liechtenstein nicht gesammelt, wohl aber wiederholt beobachtet. Notiert wurde zum Beispiel ein 222
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.