Becken (Jura) als nicht selten bezeichnen und viele Höhlen in den Kantonen Bern. Neuenburg, Waadt und Wallis als Quartiere aufführen, während die ostschweizer Kantone weder bei diesen Autoren noch bei MILLER (1912) erwähnt werden. Barbastella gilt als meist einzeln lebende, sporadisch verbreitete, winterharte Fledermaus, und dieser Eindruck entstand auch bei mir in Liechtenstein. Vermutlich ist sie dort ein nicht häufiger Vertreter der Bergwaldstufen, wie es auch BAUMANN (1949) angibt, der Liech- tensteins Nachbarkantone St. Gallen und Graubünden als Vorkom- mensgebiet nennt. Abbildung 12 zeigt eine ruhende Mopsfledermaus. — Langohrfledermaus (Grossohr) 
— Plecotus auritus auritus L. 1758 Material : Ö" (Balg und Schädel), Schaan, 23. August 1961, 1 Mumie (juv.), Mäls, 2. August 1961 Vergleichsmaterial : Rheinland (7), Mitteldeutschland (3), ausserdem 17 Bälge (+ Schädel) der 
Art Plecotus austriacus Farbe des Balges: Oberseite, je nach Lichteinfall, hell staub- grau bis olivbräunlich (Drab bis Buffy Brown); die schwarzen Haar- basen schimmern etwas durch. Unterseits weiss mit an der Brust stark durchscheinenden schwarzen Haarbasen. Schultern intensiver braun, etwa Saccardo's Umber. Das Jungtier ist dunkler auf der Ober- und grauer auf der Unterseite. Masse: K-f R Schw, UA Ohr Testes Gew. CB Zyg. S 61.451 43 46 38,5 36 10 8,5 g 15,5 8,6 Zur Systematik der Langohrfledermaus ist zu sagen, dass wir in Europa zwei morphologisch ausserordentlich ähnliche Arten unter- scheiden 
müssen (Plecotus auritus und Plecotus austriacus), wie es BAUER (1960) im einzelnen ausführt. Danach 
bewohnt auritus den Norden «und reicht in Europa südwärts bis Zentralspanien, in den nördlichen Apennin und zur bulgarischen Schwarzmeerküste . . . Die sehr verschiedenen ökologischen Ansprüche der beiden Arten führen zu weitgehender Vikarianz» (BAUER, 1. c. p. 218 — 
219). Austriacus «bewohnt die offenen, warmen 
Niederungen, P. a. auritus aber die 219
        

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