60.145 60.356 60.141 61.57 60.139 
9 9 9 5 9 
13 13,5 13,7 13,5 13,5 
8,1 (7,9) 8,6 8,4 0 Spanien 
13,3 8,3 Die Bartfledermaus gilt allgemein für die Schweiz und Deutschland als nicht sehr häufig, sie scheint aber gerade entlang den Rheingebir- gen nicht so selten zu sein. In Liechtenstein sind an dem Fangort des o. 
a. cT auch jetzt noch (1962) regelmässig einige Tiere beim abend- lichen Flug zu beobachten, die sicher derselben Art zugehören. In den Neuenburger Museumssammlungen ist ebenfalls ein Balg aus dem Schweizerischen Rheintal vorhanden (1950), MILLER (1912) und BAU- MANN (1949) nennen auch als Vorkommensgebiete in der Schweiz St. Gallen und Appenzell, und schliesslich gehört die Bartfledermaus in der Umgebung von Bonn durchaus nicht zu den seltenen Erschei- nungen. Ich selbst kenne seit Jahren eine Kolonie in bezw. an einem Forsthaus (hinter Fensterläden) in der Voreifel (Tombergerhof), und die Sammlungen des Museums A. Koenig haben Serien aus dem Bonner Raum, vom Siebengebirge, aus der Eifel und vom Hunsrück. — Mopsfledermaus (nach SCHREBER 1774: Kurzmaul) — Barbastelia barbastellus SCHREBER 1774 Material: 1 Balg und Schädel Vergleichsmaterial: Bodensee (2), Rheinland (13), Mittel- deutschland (2), (Mähren (2), Spanien (8). Ein cf dieser in der Verbreitung auf Mitteleuropa beschränketn monotypischen Art fing ich am 13. August 1961 hinter einem Fenster- laden des Hauses «Erika» in Triesenberg (ca 900 m. ü. M.). Seine Masse betragen: K + R 
52 — Schw. 
50 — Unterarm 
37 — Hoden 7,5 — CB 
13,4 — Zyg. 7,5 mm, das Gewicht 6,5 g. Damit stimmen diese Ab- messungen gut mit den Angaben in der Literatur überein. Da als Terra typica — nach MILLER 
(1912) — der Mopsfledermaus Burgund gilt, war dies auch nicht anders zu erwarten. — Der Schwer- punkt der Verbreitung dieser Art scheint mehr im westlichen und süd- lichen Teil der Schweiz bezw. der Westalpen zu liegen, da GIGON & AELLEN (1960) die Mopsfledermaus für das westschweizerische Doubs- 218
        

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