Gelbfärbung der Unterseite (vor allem am Kinn) ist bei dem alten Ö" vorhanden. Sehr stark ist dieser gelbe Überflug bei einem Vergleichs- stück aus Porlezza und einem aus Ringgenberg (Berner Oberland), die beide im Januar gefangen wurden. — Die Bregenzungslinie zwischen Ober- und Unterseite ist scharf; die weissen Augenflecken sind — vor allem bei den jungen Tieren — deutlich. — Masse und Gewicht : Die nachstehende Tabelle zeigt die Abmessungen und zum Vergleich die Masse des Typus und die Schä- delmasse zweier Tiere aus den Alpen und eines aus Ostpolen. Schädel. Herkunft K + R Schw. Hf. Testes Gewicht 
CB 
kapselbr. Liechtenstein <$ ad. 75 45 
15 6 12 g 
19,4 (19,9) 
10,3 Liechtenstein S subad. 
75 
47 15 5 
10 g 19,3 (20,2) 10 Liechtenstein S med. 
70 50 15 inf. 10 g Typus MOTTAZ 81 
51 (17) 
(21) 10,3 Bern. Obld. 46.73 20 (20,6) 10,3 Porlezza 9 I. 1912 19,9 (21) 10,2 Ostpolen, 18. X. 1949 19,1 (20,1) 9,6 Es wird daraus ersichtlich, dass die erwachsenen Tiere aus Liech- tenstein im Körper kleiner und auch in den Schädelmassen etwas ge- ringer sind als das Typus-Exemplar von MOTTAZ, 1907 (ein zwei- jähriges 9 
aus den Waadtländischen Alpen in 1230 m Höhe vom 23. September 1905). Im übrigen stimmen die Körperabmessungen unserer Tiere gut mit denen überein, die KAHMANN (1952) für Bayern und andere Alpenländer nennt, vielleicht mit Ausnahme der Hinterfuss- länge, die dort etwas höher angegeben ist. Ebenso stimmen die Schädelmasse gut mit denen der beiden, in der Tabelle aufgeführten, Tiere aus dem Berner Oberland und vom Luganersee überein. Nur das Jungtier aus Ostpolen (Museum A. Koenig Nr. 53.29) verkörpert einen etwas anderen Phänotyp mit kleinerem, schmalerem Schädel und einer ins Bräunliche ziehenden Fellfarbe mit undeutlicher Begrenzungslinie an den Seiten. — Die Zahnpigmentierung ist bei unseren Tieren ausser- ordentlich verschieden, und man hat den Eindruck, dass bei dem alten Cf die braunen Zahnspitzen nicht nur abgeschliffen, sondern dass das Pigment ausserdem abgerieben ist. Im Hinblick auf das viel zartere Gebiss ist anzunehmen, dass die Beutetiere der Sumpfspitzmaus auch erheblich schwächer sein müssen als die der Wasserspitzmaus. Dementsprechend hat sie — nach den 196
        

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