Schaan und dessen Zuflüsse dicht besiedelten, bis zu etwa 1000 m Höhe («Tristel» bei Triesenberg), wobei eine Schwerpunktbildung der Bach unterhalb Rotenbodens («Gruaba») darstellt. Hier gab es deutlich durchwandernde Gruppen (Familienverbände ?), die den Bach als Nahrungsquelle und Leitlinie benutzten, während sich in anderen Nächten keine Wasserspitzmaus bemerkbar machte. — Ausserdem fing R. HOMBERG ein Paar im Lawena-Tobel im Juni 1953. — Im Saminatal und überhaupt jenseits der Rheinabdachung fingen wir keine Wasserspitzmaus. — Die Gewöllfunde stammen aus Schaan. Auf den Beginn der Fortpflanzung der Wasserspitzmäuse im Rhein- tal habe ich schon 1954 hingewiesen. Am 19. und 20. Mai gab es selb- ständige Jungtiere, die 84% bezw. 80% der Körpergrösse und des Gewichtes der Alttiere hatten. — Sumpfspitzmaus (Rundschwänzige Wasserspitzmaus, Mittel- spitzmaus, Miller's Wasserspitzmaus) 
— Neomys anomalus milleri MOTTAZ 1907 Material: 3 Bälge und Schädel. Fellstruktur und Farbe : Alle drei Tiere fingen sich am gleichen Bach (Rotenboden) im Juli und August zweier aufeinander- folgender Jahre und weichen in Haarstruktur und Farbe deutlich von- einander ab: Das junge Ö" vom 27. Juli 1961 ist kurzhaarig und ober- seits tief schwarz mit feiner weisser Sprenkelung, wie die Tiere im Winterhaar. Es hat an den Kopfseiten und den Vorderbeinen Pigment und zeigt dort den Beginn eines neuen Haarwechsels (Zwischenhä- rung !). Das jüngere, den Hoden nach noch nicht reife, Jungtier vom 25. August 1962 ist etwas langhaariger, hat einen dünnen Pelz mit sehr viel schwächerer Sprenkelung, und das Schwarz ist graubraun auf- gehellt (erstes Jugendhaar, nicht Erstlingshaar, cf. BAUER 1960 !). Hier ist der Oberkopf pigmentiert ohne erkennbaren Haarwechsel. Das alte Ö" schliesslich, vom gleichen Tage und Fundplatz (25. August 1962), ist noch etwas kurzhaariger als das junge O* von 1961, zeigt die Sprenkelung feiner und reicher, das Schwarz der Oberseite ist aber noch mehr durch einen graubraunen Ton aufgehellt als bei dem Jung- tier vom gleichen Tage. Dieses Fell hatte nur wenige Pigmentflecken auf Nacken und Kopf. — Die Tendenz einen dunklen Kehlfleck aus- zubilden («Schatten») ist bei den beiden Jungtieren festzustellen. Eine 195
        

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