grossen Massen und mehr südlicher und südöstlicher Verbreitung (Eiszeitrefugien), zusammengehören, wird dadurch entwertet, dass man dieser Gruppe den Namen einer zwar alpinen, aber mehr «fort- schrittlichen», weiter entwickelten, nordwestlichen Unterart gab. Mög- lich war dies nur, weil bis dahin keine weitere Alpenform ausser tetragonurus fixiert worden war. Es fehlt also ein Name für die süd- und ostalpineri Tiere, und nachdem ich die oben bereits erwähnte Serie vom Luganer See untersuchen durfte und feststellen konnte, dass diese Spitzmäuse alle Charakteristika der altertümlichen Südformen der Alpen zeigen, möchte ich diese Population beschreiben und no- menklatorisch festlegen. Sorex araneus antinorii BONAPARTE 1832 — 1841. Hypotypoide : Naturhist. Museum Bern Nr. Nr. (leg. A. GHIDINI) CB Zyg. Schw. 3, 
$, Porlezza, Luganer See (Italien), 12. IV. 1909 (19 (20,1) 5,5 48) 14, cf, Porlezza, Luganer See (Italien), 25. XII. 1911 ( 19,2 (20,4) 5,7 49 ) Farbe: 9 (2- Sommerkleid) Oberseite Bister, Seiten nicht abgesetzt, Unterseite ein stark mit Ocker übertöntes Schiefergrau, Ö* (Win- terkleid) oben, wie S. 177 schon angeführt, Bone Brown. Keine Schabracke. Unterseite: silberige Haarspitzen, gelb überflogen; dunkle Haarbasen durchscheinend. Hierzu gehören 14 weitere Bälge (+ Skelette) vom gleichen Fund- ort und Sammler aus allen Monaten (Nr. 1, 2, 4 — 13, 15, 16 NaturL hist. Museum Bern). Die Farbe der Jungtiere entspricht oberseits in manchen Fällen der des oben angegebenen alten 9- ist 
aDer meist etwas heller und stumpfer (grauer) braun, etwa nach Natal Brown. Die Unterseite ist ebenfalls ein stark mit Ocker verwaschenes Grau. — Es erschien mir richtiger dieser, vermutlich weit nach Italien und in die Ostalpen verbreiteten, Waldspitzmausform keinen neuen Namen zu geben (und ihn zu der langen Reihe der alten hinzuzufügen), son- dern in der alten Literatur nach einer früheren Bezeichnung zu suchen. Hierbei stiess ich bei FITZINGER (1868) auf die «zimmtgelbe Spitz- maus» von 
BONAPARTE (Sorex Antinorii). Nach der von BONAPARTE (1832 — 1841) gegebenen ausführlichen Beschreibung und Abbildung ist das Typus- (und einzige) Exemplar (Turiner Museum, ohne Fund- ortangabe) meiner Überzeugung nach nichts anderes gewesen als eine, 185
        

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