Körper - und Schädelmasse: Die nachstehende Tabelle zeigt die Abmessungen voll erwachsener Tiere (zweites Sommerkleid) aus Liechtenstein, sowie zum Vergleich fünf topotypische Stücke (tetragonurus — Coli. Mottaz — im Winterkleid) und eine Serie von 50 erwachsenen Waldspitzmäusen (Uberwinterlinge) aus dem Hohen Venn. Herkunft n K-fR Schw. Hf, Gew. CB Zyg. Bemerkungen Liechtenstein 20 77,4 45,6 12,5 13,4 g 19,5 (20,1)*) 5,5 Strasburg 5 76,5 48,3 13,6 19,4 (20,5) 5,6 topotyp. telrag. Hohes Venn 50 73,7 39,4 12,2 10,9 g 18,4 (19,3) 5,2 *) ( ) = bis Schneidezahnspitze Es lässt sich daraus ersehen, dass die Liechtenstein-Tiere in der Schädellänge gut mit 
typischen letragonurus-Sxücken übereinstimmen, während Vertreter des Hohen Venns, also von den Hochlagen der Eifel, erheblich kleinere Schädel haben. Auch in den Körperabmes- sungen zeigt sich dieser Unterschied, wobei man allerdings berück- sichtigen muss, dass die Körpermasse der Strassburger Serie von MOTTAZ genommen wurden, so dass u. U. kleine Verschiebungen infolge der verschiedenen Messmethode möglich sind (vor allem bei den Sohlenmassen). Ausser der oben angeführten topotypischen Serie von MOTTAZ lag mir das Material des Zool. Museums Strassburg vor, für dessen Zusendung ich Herrn Kollegen GOUIN hier nochmals herzlich danke. Leider handelte es sich fast nur um sehr alte Spiritus-Exemplare, die stark verschrumpft waren. Die Masse, die man unter diesen Umständen noch nehmen konnte (Schwanz, Hinterfuss), sind also nur sehr bedingt zu verwenden. Es zeigten Tiere aus Strassburg selbst folgende Werte: 14. IV. 1907 Strassburg Wall X. 1906 ebenda 1906 Strassburg 3. XL 1787 (?) Wiese St. Galli bei Strassburg VII. 1895 Garten Schoelhammer 3. XI. 1778 (?) Glacis Strassburg 
Schw. 45 42 41 43 42,5 45 
Hf. Bemerkungen 13 leg. Speyer 12 leg. Speyer 11,5 Jungtier 13 «Original Duvernoy» 12 jung 13,5 Dr. Gall Von dem messbaren Schädelmaterial ergab ein Schädel vom Rhein- wald bei Strassburg (leg. DÖDERLEIN V. 1912) die CB-Länge von 178
        

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