Abb. 2 — Das Bergsturzgelände um Triesenberg (Foto-Verlag s. Eberle, Triesenberg) zu gehört vor allem die breite Schuttzone, die von Triesen über Trie- senberg bis fast zum Silumer Kulm hinaufreicht und heute wie eine sanft ansteigende, breite Auffahrt zwischen die Wände der Dreischwe- sterngruppe und der Wanghöhe gelegt erscheint (Abb. 2). Gerade an dieser Stelle erfährt durch eine Biegung des Rheines die Talniederung eine erhebliche Verschmälerung, so dass die Entfernung vom Strom bis zum Kamm des Silumer Kulms kartographisch auf nur wenig mehr als 2,5 km zusammenschrumpft. Hier ergibt sich also der für den Zoologen seltene Fall, dass er Tiere der grossen Stromtäler und des Flachlandes und hochalpine Formen, auf engsten Raum zusammen- gerückt, studieren kann, wobei das Wichtigste dabei ist, dass die ver- schiedenen Höhengürtel gleitend ineinander übergehen. Für den ökologisch Interessierten ergaben sich dadurch einige Fragen, die mit 
der Artenzusammensetzung dieser rasch und gleich- mässig ansteigenden Lebensstätten zusammenhängen, wie Abhängig- keit von der klimatischen und strukturellen Situation des Biotops, Auswirkung von Leitlinien und Wanderwegen, die Herausbildung und Beschaffenheit der Kontaktzonen zwischen den — ihrer Herkunft, 164
        

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