Bisher war die Stelle nicht zu lokalisieren, an denen die Hinrich- tungen vollzogen wurden. Beim Fabrikbau der Firma Lova fand sich beim Fundamentaushub an der Südseite, ungefähr in der Mitte der Gebäudefront, eine Aschenschicht, die direkt auf dem Geröll des ehemaligen Rheinbettes aufliegt. In der Asche lagen angekohlte Kno- chen, die unschwer als menschliche zu erkennen waren. Die Schicht setzt sich ausserhalb des Gebäudes fort, wo sie nachträglich noch ein Stück weiter verfolgt werden konnte. Es war die Stelle gefunden, auf der einst die Scheiterhaufen loderten, um die Opfer des unheilvollen Wahnes zu verbrennen. Wir haben uns den Platz des Galgens wohl in der Nähe, wahrscheinlich unmittelbar ober dem jetzt noch sicht- baren alten Rheinufer vorzustellen. Auf einer Kiesbank des alten Rheinlaufes, wahrscheinlich zwischen Bäumen und Sträuchern des Auwaldes, lag die Stätte des Grauens. Otto Seger
        

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