nicht nur auf den liechtensteinischen Fundplätzen (Abb. 1, 5, 7, 9) sondern auch auf Cresta/Cazis bevorzugt17). Ziemlich selten ist eine mehr sternförmige Stellung der Zierelemente (Abb. 2, 7 und 8). Häufig begegnet man hingegen wiederum den kreis- bzw. ringförmigen Mu- stern (Abb. 2, 9 — 13; 1, 10; 3, 3), welche bei der Bildung mehrerer Kreise gelegentlich durchaus flächendeckend wirken können (Abb. 2, 13; 1, 8; 3, 3) und so die Verbindung zur eigentlichen Fiächenbedek- kung bilden (Abb. 3, 4 und ein Stück von der Insel Werd/Eschenz, bei dem Durchstiche entlang der Ränder an farbige Fadeneinlagen denken lassen). Neben diesen sozusagen zentralsymmetrischen Mustern be- gegnet man bisweilen auch axialsymmetrischen, wobei die Verzierung von der Art eines einfachen Doppelpfeils [Cresta/Cazis 
la) und ähnlich Abb. 2, 14] über eine band- oder balkenförmige Zierweise (Abb. 2, 17 und 18) wiederum bis zur Flächenbedeckung (Abb. 2, 16 und 17) füh- ren kann. Vereinzelt finden sich schliesslich Motive, denen die Sym- metrie überhaupt abgeht und auf denen man stilisierte Tier- oder Pflan- zengebilde zu erkennen glaubt (Abb. 2, 15 und 19; 3, 5). Wenn die Mehrzahl der beschriebenen Muster und die Verzierungstechnik wie Linien- und Winkelbänder, Kornstich, Tupfen, Dreieck- und Punkt- augenstempelung, Inkrustation, eventuell auch Fadeneinlagen in der bekannten Pfahlbauornamentik 
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