deres aufgefallen war. Der grösste Teil der schwarzen Schicht dürfte schon beim Bau der Garage vor ungefähr zehn Jahren achtlos entfernt worden sein. Auch gegen Süden konnte die Ausdehnung der Schicht nicht mehr festgestellt werden, da dieser Teil der Garage seinerzeit für Fundamentmauern und Abwasserschächte ausgehoben worden war. Eine genaue Untersuchung der Kulturschicht ergab noch einige sehr kleine Scherbenreste. Auch östlich des Neubaues, wo im Hang ein mehrere Meter hohes Bodenprofil sichtbar war, zeigte sich im gleich- massig kiesigen Boden keine Spur einer Brand- oder Kulturschicht. Da der Aushub aus der Baugrube weggeführt und in Triesen (Heilos) abgelagert worden war, durchsuchte der Berichterstatter zusammen mit Pfr. Resign. F. Tschugmell und Reallehrer Felix Marxer den dort an- gehäuften Schutt. Dabei wurden vier Tonspulen, sonst aber weder Scherben noch andere Gegenstände gefunden. Soweit die Fundumstände, und nun zu den Funden. a) Der 
bauchige Topf (Abb. 1, 1) mit ausschwingender Randlippe ist 12,5 cm hoch und 16,5 cm weit. Sein Boden ist schwach gedellt, der Ton fein gemagert und im Brand dunkelbraun. Über Bauchumbruch und Schulter, die zu zwei Dritteln erhalten sind, läuft eine Verzie- rung: zwischen zwei horizontalen Bändern von je drei Linien folgen sich in Abständen fünf Schrägstrichgruppen, die durch gestempelte Dreieckreihen verschiedener Länge von einander getrennt sind. Solche Reihen folgen sich auch über dem oberen Linienband. Doch endet das Dreieckmotiv plötzlich und wird durch eine leider nur noch auf kurze Strecke erhaltene Folge eingestempelter Punktaugen abgelöst (Abb. la, b). Inkrustierung ist keine zu erkennen. b) Aus einer 
Anzahl Scherben von dunkelbraunem Brand, die ver- mutlich zu mehreren Gefässen gehören, lässt sich bloss eine steil- wandige, unverzierte Randpartie von ca. 13 cm Mündungsdurch- messer rekonstruieren (Abb. 1,2). c) Die nachträglich gefundenen 
vier Tonspulen erscheinen alle von gedrungener Gestalt. Das drückt sich darin aus, dass ihre Höhe (Achse von Scheibenmitte zu Scheibenmitte) kleiner oder allenfalls gleich dem Scheibendurchmesser ist und dass die Spulen nicht klar in Schaftsäule und Scheibenenden gegliedert sind, sondern diese Teile in einander übergehen. Besonders ausgeprägt ist diese Ge- drungenheit bei der kleineren unverzierten Spule (Abb. 1, 4). Beim IAO
        

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