Neu-Schellenberg Grabungsbericht von D. Beck EINLEITUNG Mit Schenkungsurkunde vom 9. August 1956 hat Seine Durchlaucht Fürst Franz Josef von Liechtenstein dem Historischen Verein für das Fürstentum Liechtenstein die beiden Burgruinen Alt- und Neuschellen- berg mit dem dazugehörigen Grund ins Eigentum übergeben. Damit ergab sich für den Verein die selbstverständliche Verpflichtung künftig alles Nötige für die Pflege und die Erhaltung dieser für die Geschichte des Unterlandes, der ehemaligen Herrschaft Schellenberg, bedeutsamen Burgen vorzukehren. Von verschiedenen Seiten, besonders aus dem Unterland, kam schon seit Jahren die Anregung, es sollten die auf der Burg Neuschel- lenberg zum Teil noch sichtbaren Mauern konserviert und so vor dem weiteren Zerfall bewahrt werden. Der Vorstand des Historischen Ver- eins beschloss daher, zuerst eine Ausgrabung zur Erforschung der gan- zen Burganlage und ihrer Baugeschichte vorzunehmen und nachher die freigelegten Mauern zu konservieren. Eine erste Grabung wurde im Sommer 1960, in der Zeit vom 18. Juli bis 6. September durchgeführt. An die Kosten dieser Grabung hatte der Landtag auf Antrag der Regierung einen Kredit von 10 000 Franken bewilligt. Im Jahre 1961 wurde vom 17. Juli bis zum 11. September die Untersuchung fortgesetzt. Der vom Lande hiefür ausgesetzte Kredit betrug 20 000 Franken. Die Arbeiten wurden ausgeführt von einer Arbeitergruppe des Landesbauamtes unter dem Vorarbeiter Bernhard Marxer aus Mauren, mit Zuzug von Arbeitskräften aus verschiedenen unterländischen Gemeinden. Die Grabungsleitung hatte der Bericht- erstatter übernommen. Der nachfolgende Bericht gibt Aufschluss über den Verlauf und die Ergebnisse dieser interessanten Grabung. 3
        

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