— 48 - Zölle 214,198 fl., dav. entf. auf L'stein 16,147 fl., Verzehrungssteuern 160,748 « « 12,117 «, Tabakerträgnisse 131,136 « « 9,963 «, Schiesspulver 959 « « 59 «. Der Abrechnung wurde eine Bevölkerungsziffer von 109.771 für Vorarlberg und 8.367 für Liechtenstein zugrunde gelegt. Nach Eröffnung des Eisenbahnbetriebes stiegen die Einnahmen zusehends und erreichten 1912 mit 281,874 Kronen den Höhepunkt (Liechtensteiner Anteil). Infolge der Kriegseinwirkungen sanken die Einnahmen im Jahre 1917 bis auf beinahe 100,000 Kronen herab und in der letzten Kriegszeit noch weiter zurück. Über die Bedeutung der Zolleinnahmen für das Liechtensteinische Landesbudget geben im Finanzgesetz der betreffenden Jahre folgende Zahlen Aufschluss: Jahr Staatseinnahmen davon Zolleinkünfte insgesamt 1865 
fl. 32,664 fl. 15,250 1870 30,253 15,480 1875 
36,212 15,897 1880 
45,037 23,000 1885 49,843 27,560 1890 
70,627 45,205 1895 73,584 46,849 1900 
87,680 54,350 1905 Kr. 197,813 Kr. 131,889 1910 
244,150 176,650 Wenn man bedenkt, dass z. B. die Steuereinnahmen 1905 mit nur Kr. 38,000 und 1910 mit Kr. 39,300 budgetiert waren, so kann man daraus klar entnehmen, dass das Budget in erster Linie im Hinblick auf die Zolleinnahmen berechnet werden musste. In diesem Zusammenhang möchte ich auch die Münzgewinne Liechtensteins erwähnen, die im Jahre 1912 Kr. 54,000 und 1915 Kr. 100,000 betrugen.
        

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