— 270 — 146. , ' 1335 Graf Hugo von Montfort-Tosters1 quittiert seinem Oheim Graf Ulrich von Montf ort-Feldkirch2 den Empfang von 207 Mark Silbers zur Einlösung der Güter zu Röthis* und Sat- te in s'1, die Pfand Ritter Johanns von Friesen4 waren. «Ain'quittung von Herrn Hauge-n von Tosters1, auf graf Virich en / von Montfort, vmm 207. Mark Silbers, zu ab- losung der güeter zu / R ö t i s 
3 vnd S a 11 a i n s 
3, das Hannsen von Trises4 was, 1335 Regest im Landesregierungsarchiv Innsbruck im Schatzarchivreper- torium Lib. 4, fol. 563 um 1530. — Rand: «Tosters, Montfort, Röttis, Sattains»; Bleistift (rechts): «8». Erwähnt: Zösmair, Zur Geschichte von Tosters, Jahresbericht des Vorarlb. Museumsvereins 1905, S. 61; Kaiser-Büchel, Geschichte d. Fürsten- tums Liechtenstein (1923) S. 190. • • Zur Sache: Für die. Rücklösung der vielen verpfändeten Güter mach- ten die Montforler damals noch grosse Anstrengungen. Nach dem Teilungs- vertrag dieses Grafen Hugo mit seinem Bruder Rudolf .um 1330 (siehe n. 145 dieser Lieferung) sollen versetzte Güter «gemain sin»; wenn einer der Grafen solche Güter zurücklöst, muss er den andern mitablösen lassen oder ihm dessen Teil zu kaufen geben, nach Massgabe der Lösungssumme. Auch hier handelt es sich zweifellos um einen Beitrag des Grafen Ulrich zur Rück- lösung bisher versetzter Güter der ehemals ungeteilten Feldkircher Linie. Die Verpfändung an Johann von Triesen muss daher in die Zeit vor der Teilung im Jahre 1319 zurückgehen. 1 Hugo von' Tosters f 1359. 2 Ulrich von Feldkirch f 1350. . • 3 Vorarlberg. 4 Über Johann von Triesen vergl. Büchel, Jahrbuch d. Hist. Vereins 1902, S. 137. •
        

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