— 269 — 8 Steuergenossenschaft • im Watgau, im Urbar Rudolfs von Montf ort- Feldkirch 1363 fol. 16a zwischen Frastanz und Schlins stehend. 9 Diese Stelle kehrt in der Urkunde für Rudolf und. seinen zu Altmont- fort gehörigen Teil wieder; allerdings ist der Text bei Hormayr sehr- verderbt: «dirre tail git 
6ch iärglich den Monbum . den von Ramswag den von Buchenstain vnd Eglolfes sünen von Siggres . driu pfunt vnd vierdhalben Schilling ze lehen pfenning.» 10 Die Ritter Tumb von Neuburg bei Götzis, Vorarlberg. 11 Die Ritter vom Ramschwag, bei Nenzing, Vorarlberg. 12 Unbestimmt (Sigberg ?). 13 Diese Ritterfdmilie wird auf die Burg Buchenstein, zu Berneck im Rheintal zurückgeführt, die 1388 (Wartmann, Urkundenbuch IV, S. 372 n. 1969) in der Hand des Klosters St. Gallen war. Anna, die Witwe Rüdgers von Buchenstein hatte 1362 Pfandbesitz in Tübach, Berg und Gaiserwald vom Kloster St. Gallen (Wartmann IV, S. 40 n. 1602). Eberhard von Buchenstein besass 1358 Güter zu Heiden und Thal (Wartmann III, S. 650 n. 1531). Wie die einst st. gallischen Ram- schwag erscheinen hier die von Buchenstein im Bereich der Grafen von Montfort. Nun erwähnt das Jahrzeitbuch von Eschen (herausge- geben v. Perret im Anhang zum Liechtensteinischen Urkundenbuch) unter dem 29. Juli den Flurnamen «Büchenstains aker in Falgodin», nach Ospelt, Sammlung liechtensteinischer Orts- und Flurnamen, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1911, S. 35 in Ruggell liegend. Dazu kommen' Eintragungen im Jahrzeitbuch von Ems-Ho- henems (abgedruckt von Gasser, Alemania 1928) wonach Rüdiger von Buochenstain «nobilis» einen Jahrtag an die Pfründe zu Ems stiftete und zwar mit Einkünften eines Hofes zu Ruggell (S. 139, 146; wird vollinhaltlich in den Nachträgen des Liechtensteinischen Ur- kundenbuches wiedergegeben). Ebenso bedeutsam ist das Vorkommen des Flurnamens «am 
Buchenstein» in Ruggell und. Schellenberg (Ospelt, am angegebenen Orte, S. 27); das'spricht dafür, dass diese in Liechtenstein bisher unbekannte Ritterfamilie von hier ausgegan- gen ist. Namensübertragung liegt auch bei denen von Ramschwag vor. — Nach Merz-Hegi, Wappenrolle von Zürich S. 143 führten die von Buchenstein (nach dem Wappenbuch des Leu 1531) in Rot ein aufrechtes gelbes Steinbockshorn, als Helmkleinod einen Mannsrumpf mit' Mütze. Verwandtschaftliche Beziehungen zu rätischen Ge- schlechtern sind zwar vorläufig nicht nachweisbar, immerhin möglich, da das Steinbockshorn sowohl bei Ritterfamilien wie den Dienst- mannen von StrassberglMalix, bei den Pfäverser Dienstmannen von Buwix als auch bei den Stöckli von Feldkirch oder 1411 beim Eschner- berger Landammann Ulrich Amman vorkommt (Vergl. Liechten- steinisches Urkundenbuch 113 n. 130).
        

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