— 27 — Aus der Zeit der Zoll- und Wirtschaftsunion zwischen Osterreich und Liechtenstein von 1852 - 1919 von Arthur Hager Vorbemerkung Für wertvolle Hilfe bin ich zu Dank verpflichtet den Herren: Ob. Lehrer D. Beck, Vorsitzender des historischen Vereins, und Prof. O. Seger in Vaduz, Prof. Dr. E. Somweber, Leiter des Stadtarchivs in Feldkirch und Ob. Arch. Rat Dr. L. Welti in Bregenz. Zollgeschichtliches bis 1852 Wenn wir die Entwicklung des Zollwesens verfolgen, können wir feststellen, dass die fränkischen Kaiser im 5. Jahrhundert die sogenann- ten Zollregalien eingeführt haben. Sie haben diese von den Römern übernommen. Zölle wurden damals nicht nur von Waren erhoben, die über die Grenze eingebracht worden waren, sondern auch im Innern des Landes, und zwar dort, wo die Reisenden mit ihren Warentransporten vorbei- kommen mussten, z. B. bei Stadttoren und Brücken. Es kam deshalb häufig vor, dass für eine Ware innerhalb eines Landes mehrmals Zoll entrichtet werden musste. Neben dem Warenzoll wurden vielfach auch Weggelder eingehoben. Das Recht, Zölle zu erheben, war urspünglich ein königliches Re- servatrecht, ging aber immer mehr in die Hände geistlicher und welt- licher Landesheren über, die vielfach bemüht waren, daraus grossen Nutzen zu ziehen. So werden seit Beginn des 14. Jahrhunderts die Zölle als Zubehör der Herrschaften der Grafen von Montfort und Werden- berg erwähnt.1)
        

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