- 218 Abb. 2. Schneemaussiedlung auf kleinen Waldblössen (Silum) Wir fingen 1956 insgesamt 17 Untergrundmäuse und konnten die interessante Feststellung machen, dass sie innerhalb der hochalpinen Zone (zumindest schon unterhalb Silum's, wahrscheinlich aber schon von ca. 1000 m an aufwärts) eine ausserordentlich weite ökologische Valenz zeigt. D. h. sie vertritt auf den Almwiesen nicht nur die Feld- maus (die wir bisher nur in der Rheinebene fingen) und bildet hier dichte Kolonien (Abb. 3), sondern sie ist in vegetationsreichen, schat- tigen Quell- und Bachschluchten ebenso zu Hause wie in den geröll- durchsetzten, festgetretenen und kurzgegrasten Weide-«Böden» ober- halb der Waldgrenze (Abb. 4). Hier oben — am Bargella-Seebi — fand sie sich auch unter und neben einzelnen kleinen Horsten der sog. Steinrose (Rhododendron hirsutum), wo ich sie 1953 schon vermutete, aber nicht erwischen konnte. In keinem dieser Biotope wurde jedoch die Schneemaus festgestellt. — Dem Ostabhang unterhalb des Sareiser Joches mit seinen ausgedehnten Feldern der Rostblättrigen Alpenrose hatte schon 1953 mein besonderes Interesse gegolten. Es gab dort schon damals zahlreiche Baue, und man musste hier vor allem die Schnee- maus erwarten, wenn tatsächlich eine Bindung dieser Wühlmaus an
        

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