- 202 — '") In der Bayrischen Staatsbibliothek befindet sich die Handschrift dieses Sonatensatzes. Rheinberger schrieb als Titel: «Sonate in F, op. 1.» Es blieb jedoch vorerst bei diesem einen Satz. 1857 arbeitete er ihn jedoch um und komponierte bei dieser Gelegenheit auch die beiden anderen Sätze. ") Siehe Anmerkung 
10). v') Vermutlich handelt es sich um die Ouvertüre in G, op XII (JW), die mit der Jahrzahl 1854 versehen ist. — Die meisten der in diesen Briefen erwähn- ten Kompositionen liegen in der Bayrischen Staatsbibliothek. n) Georg Joseph Vogler. 1749 — 1814, Priester und bedeutender Musiktheore- tiker, Wegbereiter der musikalischen Romantik. M) J. G. Herzog, 6 Orgelstücke, op. 19. lr>) Der Geologe Prof. Emil Schafhäutl war ein vielseitig interessierter Mann. Er befasste sich neben seinen geologischen Studien mit Akustik, sammelte alte Musik, spatierte Mensuralwerke und stöberte mittelalterliche Traktate in den Bibliotheken von München auf. Er gehörte der Prüfungskommission der Musikschule an. Die Freundschaft mit Rheinberger dauerte bis zum Tode Schafhäutls im Jahre 1890. "'•) Franz Paul Lachner wurde 1803 in Rain am Lech (Oberbayern) geboren. Sein berühmtester Lehrer war Simon Sechter. Lachner, der in Wien an der evangelischen Kirche als Organist wirkte, gehörte zum Freundeskreis um Franz Schubert. Nach verschiedenen Stellen kam er 1836 nach München, wurde bald Generalmusikdirektor und Ehrenbürger der Stadt und starb im Jahre 1890. 1?) Grosse Fuge in F-moll zu 3 Themen, J. G. Herzog gewidmet. «139 Takte» schrieb Rheinberger voll Stolz unter den Schlußstrich des Werkes. 1S) Messe in d-moll (Dr. Schafhäutl gewidmet), Op. II für 4 Singstimmen und Orchester. Auf der letzten Partiturseite steht: «Vaduz. Finis 31. 8. 53.» 1B) Grosse Sonate in c-moll, op. 3 (Bärmann gewidmet). '-") Kantate «Lobet den Namen des Herrn» in d-moll für Chor und Orgel. 21) 19. November. --) Offertorium für 4 Singstimmen und Orchester in Es-dur, op. V: «Universi qui te . .. » (Prof. Schafhäutl gewidmet). -:!) Kroyer bezeichnet diese Sonate als op. 3, während er das Offertorium ohne Opuszahl anführt. Rheinberger hat später diese Zählung annulliert; das eigentliche op. 1 stammt aus dem Jahre 1858 (4 Stücke für Klavier, op. 1; Herrn E. Leonhard gewidmet). — Interessant ist, dass Rheinberger seine Jugendwerke mit römischen Ziffern numeriert. -4) Rheinberger scheint einige Märsche komponiert zu haben, in der Meinung, dass sie bei der liechtensteinischen Truppe Verwendung finden könnten. =ä) Scherz, List und Rache. Komische Oper in 4 Akten. (Text nach einen, Jugenddrama von J. W. Goethe).
        

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