— 84 — Heute lebt schon die sechste Generation. Andreas Falk, geboren 1817, ein Enkel des Stammvaters, war viele Jahre «Assessor» zu Vaduz und wurde mir bei meinen Forschungen bekannt durch seine schwer les- bare Handschrift. 27/28. F R I C K 1488 ff. Anno 1488 Ulrich Frick von Schaan verkauft ab seinen Gütern einen Zins an die Florins-Kapelle in Vaduz; Jb. 7, Seite 110. Anno 1503 ist bei der Stiftung einer zweiten Kaplanei in Schaan erwähnt: Land- Ammann Luci Frick; siehe dessen Amts-Siegel in Jahrbuch 1940. Anno 1511 ist als Pfleger der St. Thomas-Pfründe genannt: Gabriel Frick, siehe Jahrbuch 1925, Seite 121. Anno 1524 und 1528 Landammann Adam Frick erwähnt in alten Wuhrbriefen. — Im Legerbuch de anno 1584 versteuerte zu Schaan Roni d. i. Hieronymus Frick 250 Gulden, Margaretha Frickhin 250 Gulden, Adam Frick 1000 Gulden, Alexander Frick 450 Gulden, des Andreas Fricken sein Wittib: Eva Wolfin und Kinder 350 Gulden, Adam Frick nochmals als Stiefsohn Hans Wein- zierls 300 Gulden. — Laut Angaben in den alten Jahrzeiten habe ich dann die heutigen Frick zurückführen können bis um 1600 und zwar in zwei Stammbäumen, welche ich nach den Stammvätern benannte: die «Xander»-Frick und die «Hans»-Frick. Zahlreich sind die Xander- Frick, wenige aber leben von dem andern Stamm. Woher die Frick stammen, konnte ich bisher nicht feststellen, aber es lebten Frick schon um 1474 in Balzers, wo einem Frick aus Batschuns, Vorarlberg, ein S;chstel der Gutenberger-Güter zu Lehen überlassen wurde. Um 1524 bis circa 1600 lebten Fric1': auch in Vaduz. In Mauren gehen die alten Frick zurück urkundlich nachgewiesen bis 1584. Meine Vermutung, dass die Schaaner-Frick von Balzers herunterstammen, stützt sich da- rauf, dass laut alten Erbtheilungen schon vor 1700 gleich wie in Schaan, auch in Balzers-Mäls der Taufname Alexander vorkommt bei diesem Geschlecht. Siehe hiezu Jahrbuch 1931, 1940, 1949 und 1957: Maurer-, Vaduzner- und Balzner-Geschlechter. 29. FRITSCH (Fritsche) 1503 — 1689 Laut Brandiser-Urbar de anno 1503 sind genannt in Schaan als Inhaber von Lehen-Güter: Jörg, Stoffel und Jos Fritsch. Siehe Jahrbuch 1906, Seite 49, 50 und 51. Im Jahrbuch 1925, Seite 121: Jos Fritsch, Pfleger
        

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