— 207 - ' 111. ' ' Um 1400 - Heinz Bysy und seine Ehefrau stiften einen Jahrtag bei den Johannitern in Feldkirch und stiften dafür einen Zins von einem Scheffel Weizen von des He'lwers Acker. «Obiit Haintz Bysy Ursel sin husfrb vnd siny kind G e r g ' und Eis und sin fatter vnd müter hand gelaßen durch, ir sei hail willen ainen schoffel waissen geltz ab des Helwers akker als der brieff denn wisset darumb sol man inen haben ayn vygily und morintz gewonlich selmessen vnd ainem ieklichen briester der denn meß hat dem sol man gen i ß d uß dem schoffel waissen Übersetzung Es starb Heinz Bysy^ Ursula seine Hausfrau und seine Kinder Georg und Elsa und sein Vater und Mutter; sie haben überlassen für ihr Seelenheil einen Scheffel Weizenzins von des • Helwers Acker, wie der Brief ausweist, deshalb soll man ihnen halten eine abendliche Totenfeier und morgens die gewöhnlichen Seelenmessen, und einem jeden Priester, der dann Messe liest, dem soll man geben einen Schilling von dem Scheffel Weizen. Auszug im Jahrzeitbuch der Johanniter unter dem 8. Februar, ehe- mals Landesmuseum Bregenz, fetzt verloren. — Text nach Zösmair, Jahrzeit .buch des Johanniterhauses zu Feldkirch in Vorarlberg, Jahresbericht d. Vbg Museumsvereihs 1891, S. 81. B edeu turig : Die Aufnahme dieser Eintragung rechtfertigt sich durch die' Urkunde von 1394 November 6 im_ Zentralarchiv d. Fürstl.'Flauses' Thum und Taxis'in Regensburg (abgedruckt bei Wartmann,'Rätische Urkunden'in d. Zeitschrift f. Schweizergeschichte, Bd. X, 1891, S. 229 ff..n. 113; erwähnt bei Diebolder, Graf Heinrich von Werdenberg-Sargans zu Vaduz im Jahrbuch • d. Hist. Vereins f. d. .Fürstentum Liechtenstein 1935, S. 26); damals traf Graf Albrecht von Werdenberg-Bludenz mit Graf Heinrich von Werdenberg-Sargans zu Vaduz wegen Leuten oberhalb des Schaanwaldes und von der TU aufwärts eine Abmachung, wobei Graf Heinrich unter anderen auch «Haintz Bisis sun» erhielt, nach Hartmann Schlinser (Eschen), .der Verrin, dem Swartz, Stofer und Schnider, vor Pontzen Tochter (Mauren) und des Nollen Weib. — Auch "der Flurname «Helwers 
Acker» weist auf das liechtensteinische Unterland, so nach der Urkunde von 1413 Juli 4 (siehe unten n. 128) in der von einem Hof' in Schaanwald und einer Wiese, die die Helwer innehaben, gesprochen wird,
        

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