— 191 — 104. '' 1392 — 1397 «Vlrich amman von der Lachen»1 stiftet eine- Jahrzeit und übergibt deshalb dem Leutpriester zu Feldkirch sechs Schil- ding Zins von seinem Garten"- vor dem St. Nikolaustor in Feld- kirch, den jetzt H anm an Goltschmit gekauft hat «von mi- nem herren Gräffen Hainrich» von Werdenberg3. Eintrag im Stadtarchiv Feldkirch im ältesten Jahrzeit- und Spendbuch St. Nikolaus Feldkirch Hds. n. 78 fol. 46 b. — Die Notiz findet sich unter der fol. 42 a beginnenden Rubrik der Pfennigzinse, die von Pfarrer Friedrich Satt- ler 13.90' begonnen würde; ab fol. 44 b folgen datierte Eintragungen, so fol. 46 a und 46b von 1392. Der obige Zeitansatz ist also berechtigt; der Endtermin ergibt sich aus dem Todesjahr des Grafen Heinrich 1397. 1 . Über die Bedeutung dieses Mannes für. die Herrschaft Vaduz siehe n. 88. Weitere Stiftungen n. 84, 110. 2 Ammann Ulrich von der Lachen besass also einen Garten in Feldkirch. Weitere Beziehungen zu dieser Stadt ergeben sich aus der Urkunde von 1403 August 14, wonach Albrecht ab der Huob, Bürger von Feld- kirch eine Jahrzeit an St. Nikolaus stiftet, für sich und seine drei Ehefrauen, darunter auch «Eisbethen von der 
lachen» seine gegen- wärtige Hausfrau. (Eintrag im Stadtarchiv Feldkirch, im -ältesten Jahrzeit- und Spendbuch St. Nikolaus Feldkirch, Hds. n. 78 fol. 51 b — 52). — In einer Urkunde .von 1368, Mai 1. (Stadtarchiv Feldkirch n. 993) erscheint Ulrich von der. Lachen — nicht als Ammann be- zeichnet — als Obmann eines Schiedsgerichtes im- Weidestreil zwischen der Stadt Feldkirch und Altenstadt. 3 Graf Heinrich von Werdenberg von Sargans zu Vaduz, der Erbe seines Onkels, Graf Rudolf des Letzten von Montf ort-Feldkirch. 105. ' ' . • 1397 Dezember 5. Wilhelm von Richen stein1 von T r'i e s e n und Ur- sula seine Ehefrau, H e i n z e n Underwegers- Tochter, die von ihrem Erblehengut Maseschen* am Triesn erber g, das Hans T schutteis des Schlegels3 selig, eines Wallisers Kinder innehaben, drei Pfund Pfennig Konstanzer Münze jährlichen
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.