— 188 - Auszug:' Thommen, Urkunden zur Schweizergeschichte aus österr. Archiven Bd.' II, S. 248. n. 268 (mit unrichtigem Dalum 1. Dezember). Regest: Fischer, Archivberichte aus Vorarlberg, Jahresbericht d. Vbg.' Museumsvereins 1896, S: 62, n. 59. Bedeutung: Die Urkunde — in der Literatur unberücksichtigt — be- leuchtet das Verhältnis der beiden Grafen (darüber sonst Kaiser-Büchel, Ge- schichte des Fürstentums Liechtenstein (1923) S.'211ff.);-Graf Heinrich, noch 1377 der fast sichere Erbe-der Herrschaft Feldkirch, mindestens Anivärtcr grösserer Teile, vermochte nicht die Verschuldung seines Oheims zü beseitigen und konnte daher auch nicht sein Erbe gewinnen. Immerhin erwarb er von Österreich Jagdberg und die Güter am Eschnerberg. — Die Urkunde ist aber, auch bedeutsam als ein Abkommen des Grafen Heinrich mit den Leuten der Herrschaft Feldkirch über die Schulden-des Verstorbenen; die also Österreich nicht zugleich mit der Herrschaft übernahm, unmittelbar vor der Gründung der Vorarlberger. Eidgenossenschaft 1391, die sich gegen die Werdenberger richtete. Sie ist zugleich ein wichtiges Dokument der ständischen Geschichte, da hier «die von Veltkirch vnd och die lüt' gemainlich uff dem land, die zü jnen 
gehörent» ganz klar als Gemeinschaft und Verträgspartner hervortreten Graf Heinrich von Werdenberg von Sargans zu Vaduz f 1397; Graf Rudolf von Montfort, der Letzte von Feldkirch f 1390: Graf Albrecht, von Werdenberg-Heiligenberg f 1416. Bischof Hartmann IV. von Werdenberg f 1416. ' • Wolfhart II. von Brandis, Stiefbruder Heinrichs und Harlmanns IV. von Werdenberg f 1418. - • Ulrich Thüring von Brandis, Bruder des Vorigen f 1409. Hans von Habsburg-Laufenburg, österr.. Landvogt f 140h. . bei Märstetten, Bez. Weinfelden, Thurgau. Ritter Gässler, 'Kämmerer des Herzogs v. Österreich, •übernahm 1379. als sein Vertreter Feldkirch (S. Kaiser-Büchel, S. 214). 101. 
' Feldkirch, 1391 August 24. U elf Visner1 der Metzger, Clara Rainge.ri n- seine Ehefrau, seine Kinder und die Brüder seiher Ehefrau .verzichten für 25 Pfund gegenüber, dem Leutpriester Friedrich Sattler von Feldkirch auf ihre ererbten' Ansprüche auf die neun Bettlein 
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