Dahn hat des Ruggen'1 Mutter1 von R u gg e 11 überlassen ein Viertel Weizengeld für ihr, ihrer Erben und Nachkommen Seelen-" heil; das ' sollen- ihre Erben, und Nachkommen jährlich entrichten einem Leutpriester auf. St. Martinstag von einem Acker gelegen zu Ruggell in.Buchenstei.n2 an der H a 1 d e im Bender er Gebiet','.. Ä d e 1 h e i'd , des Ruggen4 Mutter1 von Ruggell hat über-' lassen ein Viertel Weizenzins für ihr Seelenheil; das-sollen ihre Erben und Nachkommen' jährlich entrichten einem Leutpriester auf St. Mar- tinstag von-einem Acker, der zu Ruggell in Kün.zisfel d5 in dem o b e re n W e i le r 
0 gelegen ist," stosst oben an. den Tal- brunnen7 und zu beiden Seiten an den Ablauf von dem vorge- nannten Brunnen und unten an Hermanns Ruggen8 Hofstätt, ,zur'anderen Seite an des Vorgenannten Acker, in der Au9. '. Auszug im Stadtarchiv .Feldkirch, im ältesten Jahrzeit- und Spendbuch St. "Nikolaus Feldkirch, Hds. n. 78, fol. '59 b und. 60 ä. — Der erste Abschnitt bis ' 
«Ruggeo-wrafl1 auch der zweite, bis « B e n d r e r b a n n 
», der im wesentlichen denselben Inhalt' hat, sind beide wieder gestrichen; es folgt auf 60 a unmittel- bar anschliessend der dritte, der offenbar' als einziger dauernde Geltung er- langt hat. — Alle Einträge finden sich unter der fol. 58 a beginnenden Rubrik über die Weizenzinse, die gleich alt sein muss wie. die fol. 42 a beginnende Rubrik über die Pfennigzinse, die nach ,eigener Angabe des Schreibers, 'des ' Pfarrers Friedrich Sattler (am Kopf von fol. 42 a) im Jahre 1390 am Marga-. rethentag angelegt wurde. . '• '•••._' -i Adelheid, Künzis Ehefrau ist nach dem oben Gesagten identisch mit «des Ruggen Mutter». < . - -2 «Am- 
Buchenstem», Flurname in Ruggell und. Schellenberg, nach Ospelt, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. Fürstentum Liechtenstein, 1911. .3 «Bann» ist der älteste sicher bekannte Name- des Gemeindegebietes, vergl. n. 13 des Liechtensteinischen Urkuhdenbuch'es 1/3 in der Urk. von 1314 September 9. • -••'"• 4 Hans Rügg- von Ruggell, Bürger von .Feldkirch — also ein Ausbürger'-— erscheint - mit seinem Sohn Herman in der. Urk. von 1394 März 7, abgedruckt im Liechtensteinischen Urkundenbuch III' n. 150;-Adel- heid-könnte also sehr wohl seine Mutter gewesen sein. . , 5- In diesem verschollenen Flurnamen kehrt der Vorname des Mannes der Adelheid von Göfis' wieder, ganz analog vielen Beispielen in den gesamten Talgemeinden am später besiedelten Rheinufer vom Werden- bergischen und Liechtenstein angefangen bis ins Vorarlberger Unter- land. Vergl. Bilgeri, Der Getreidebau im Land Vorarlberg, S. 161 ff.. ,
        

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