I ' — 175 — heit haben wir, der oben bezeichnete Probst Ulrich unser Propstei- siegel, und wir, der Konvent zu St. L u z i unseres- Konvents Siegel, für uns und unsere Nachfahren öffentlich gehängt an diese Urkunde, die gegeben ist an dem nächsten Samstag'vor St. Gallentag des Jahrs, da man zählte von der Geburt Christi dreizehnhundert und achtzig Jahre, danach im achten Jahre. - , 0 ri gi n-a l ' im Stadtarchiv Feldkirch n. 26. — Pergament 24,5 cm lang x 28,5, Plica 1,6 cm. — Siegel: 1. (Propst) spitzoval, 5 cm x 3, gelb, bis auf die Spitzen erhalten, spitzovales Siegelbild mit St. Luzius stehend, mit königlichen Abzeichen. Umschrift beschädigt und'etwas zerdrückt: . PREPOSIT... NCTI LVCI. 2. (Konvent) rund, 4 cm; gelb, halb zerstört, St. Luzias .sitzend, mit 3 Sternen. — Rückseite: No. 
26; mit Farbstift: 1360 (beides modern). Regest: Fischer, Archivberichte aus Vorarlberg, 35. Jahresbericht d. Vbg. Museumsvereins 1896, S. 60, n. 44 (fehlerhaftes Datum). Zur Sache: Die Bestätigung dieses Lehensvertrages von Seite des Erhart Vischer und seiner Frau vom gleichen Tage ist erhalten im Cartularium Beneduranum als Abschrift etwa vor der Mitte des 15. Jahrhunderts» abgedrückt' im Liechtensteinischen Urkundenbuch III n. 140. 1 In Ospelts Sammlung liechtensteinischer Orts- ünd Flurnamen,J'ahr- buch d. Hist. Vereins f.-d. Fürstentum Liechtenstein 1911 nicht mehr aufgeführt. Die Lage dieser typischen hlerrenhofflur, unmittelbar, an Hofstattland grenzend entspricht sehr vielen Beispielen anderwärts.- S: Bilgeri, Urhöfe im Lande südlich vom Bodensee, Alemania 1933.-' 2 Die hier fehlende Zahl der Hühner ist atis dem Revers (abgedruckt im Liechtensteinischen Urkundenbuch III, n. 140) zu entnehmen: vier. 98. ' 
: \- ' - Vor 1390 Juni-10: - «Vlrich Si n t.i » spendet an die Pfarre St. Nikolaus in Feldkirch ein Viertel Wein als Zins /"«viertal wingeltz»^ von seinem Weingarten, den fetzt der Ho fschreiber innehat. Eintrag im Stadtarchiv Feldkirch, im ältesten Jahrzeit- und Spend- buch St. Nikolaus Feldkirch, Hds. n. 78, fol. 66 b. — Die Notiz steht unter der rot überschriebenen' Rubrik: «Item diss ist wingelt ains 
lütpriesters», die von Pfarrer Friedrich Sattler (im Amt seit 1378 laut Bemerkung auf fol. 72 b). stammt und ebenso alt sein muss wie die auf fol. 42 a beginnenden Pfennig- zinse, die ausdrücklich als im Jahre 1390, am St. Margarethentag angelegt bezeichnet sind. S. dazu n. 89.
        

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