— 165 — gint. So sond dü jarzit mit allen iren zügehör- / den herwider vmb vallen gen sant Nyclaus. wela (!) denn da Lüt-/priester ist, also sol der Wechsel ewenklich weron . Vnd das diß al-/les war yest^ vrid stat belib . So hän ich . obgenanter Goswin bäsin-/ger' . disen. brief besigelt vnd geben vber diß gemächt vnd sel-'/grät mit minem aigenen Jnsigel. Gegeben • ze Veltkirch in der Statt / ze vsgänder osterwochen . Jn dem Jar. do man zalt von gottes / gebürt . drüzehenhundert Jar . darnach in dem fünf vrid acht-/zigosten Jare — Ubersetzung Ich Goswin Bäsinger1, Bürger zu Feldkirch, bekenne öffentlich mit' dieser Urkunde, dass ich mit guter Überlegung nach Rat meiner Verwandten und Erben bei gesundem Leib zu den Zeiten und Tagen, da ich es rechtlich wohl tun konnte, gewidmet und ver macht habe an St. Nikolaus unsere Pfarre diese hacherwahnte Jahrzeit mit ewigen Geld unter der Bedingung, Anordnung und-solcher Bestimmung, wie es hier in dieser Urkunde festgestellt ist.' Erstens habe ich gestiftet zu Trost und Heil meinem Vater selig, Heinz Bäsinger und Clara Bäsinger selig, meiner Mutter eine Jahrzeit, die jährlich jeweils auf den nächsten Montag nach St. Mar- tinstag fällt, ohne Betrug, am Abend mit einem gesungenen Totenamt und morgens mit vier Messen. Dazu habe ich.gegeben und überlassen fünf Schilling Pfennig ewigen Zinses zu dem Totenamt und drei Scheffel ewigen Weizenzinses Feldkircher Mass von meinem Hof zu Eschen,' den man nennt den Wi'tenhof4 und fünf Viertel auch ewigen Weizenzins, Feldkircher. Messes von des Gampriners Acker4 zu einer jährlichen Gabe armen,Leuten, jährlich jeweils-zu der vorgenannten Jahrzeit, doch so, dass-man jährlich fortwährend mit diesem Weizenzins die Gabe ausführen soll in pfennigwerten weissen Broten vom Markt, und das sollen alle die tun, die diese Jahrzeit je- mals zu besorgen haben werden und die obengenannten fünf Schilling Pfennig Zins zu dem Totenamt, die gehen von meinem Hof in Litschis5, auf dem L e n g 1 i sitzt und ihn bebaut. — Die andere' Jahrzeit, die habe ich gewidmet zu Trost und Heil mir selbst und Margaretha Bä singerin selig, meiner ehelichen Hausfrau, die • fällt auf den letzten März, auch ohne Betrug, dorthin soll rnan mich aufzeichnen, wenn Gott über mich gebietet und ich nicht mehr
        

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