' — 133 — sie wollen; in dieser Sache stand am Morgen Graf A 1 b r e c h t7 und der O e t10 yor uns in einer Verhandlung wegen derselben Pfändung und nach' ihrer beider Darlegung urteilten wir Schiedleute, dass der O e t10 diese.- Pfändung, die er vollzogen hat — das waren acht Rosse und acht Saum Salzes 
;—.rückgängig machen soll und wenn das der O et10 rückgängig macht und dann Graf Albrecht7 ihm gegen- über etwas zu fordern hat, wegen.des Frevels, dass er ihn unrecht- mässig pfändete, deswegen soll er ihn klagen vor seinem Ammann. — Wegen der Streitigkeit zwischen dem von R o r s c h a c h 
11 und Johann.Rink 
12 haben wir gesprochen, dass Albrecht7 dem von Rorschach11 Sicherheit leisten soll, dass ihm Johann Rink 
12- zu einer Wiedergutmachung verpflichtet sei oder aber Graf Albrecht7 soll ihn nicht mehr als Diener haben und soll sich •seiner entäussern und soll ihn in der Sache nicht unterstützen. — Betreffs des Schadens, der entstanden ist - wegen des Zehents zu L u s.'t- e n a u 
13, den Graf Albrecht7, nach Aussage Graf Ul- richs6 ihm vergüten soll, da erklärt Graf A 1 b r e c h t7, dass der Bischof von C h u r 
14 ünd "der von H ä 11 w i 115 darüber ein End- urteil gefällt haben, als sie es ihnen damals als Schiedsrichtern auch anheimgestellt hatten. Darüber haben wir Schiedleute erklärt, dass die zwei Herren Graf U 1 r,i c h 
6 und' Graf Albrecht7 nach den Schiedsrichtern schicken sollen,1 denen sie es vormals übergaben;'' stimmt es, dass sie darüber ein Endurteil gefällt und sie in der Sache beiderseits'Übereins gebracht haben, so sollen sie es für immer halten; haben, sie aber in der Sache kein Endurteil gefällt, wenn sie es dann vor uns bringen, so sollen wir befugt sein,, dies für sie gütlich oder rechtlich zü entscheiden. — Betreffs der Geldschuld, von der Graf A 1 b r e c h t7 erklärt, dass ihn Graf U1 r i c h 
6 davon entledigen sollte, zu Feldkirch wegen Graf Hugos17 selig,, da haben wir er-' .kündet von Herrn Eberhard von B ü r g 1 e n -., Herrn Fried- rich vom Riet4 und Herrn E g 1 o 1 f dem O u m e n 
16, die wegen derselben Sache vormals mit anderen ehrbaren Schiedsrichtern Schied- leute waren, dass Graf Albrecht7 dem.Graf Ulrich6 hundert Pfund Konstanz er Pfennige gab, damit er die ganze Schuld- summe, alles Kostgeld' und alle Bürgschaft, die von Graf Hugo17 herrührt, entrichten und bezahlen solle und soll Graf Albrecht7 aller der Geldschuld ledig und unangefochten sein, und ward da nichts anderes ausgenommen ausser Uelin Walters1 Geldschuld, die
        

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