— 243 — freigelegte und ausgeräumte, noch gut erhaltene Zisterne. Vom wahr- scheinlich ältesten Teil der Burg, dem Bergfried, ist leider nur mehr wenig erhalten, da er teilweise bis auf spärliche Fundamentreste ab- getragen wurde. Die Besucher waren einhellig der Meinung, dass, nach den bereits erzielten schönen Ergebnissen, die Ausgrabung im kom- menden Jahr fortgesetzt werden sollte, und dass dann auch die Kon- servierungsarbeiten in Angriff genommen werden müssten. Ein Bericht über die Ergebnisse der Ausgrabung wird erfolgen, wenn diese abge- schlossen ist. Der geschäftliche Teil der Jahresversammlung wurde im Gemeinde- saal im Schulhaus Schellenberg abgewickelt. Einleitend erinnerte der Vorsitzende daran, dass der Verein, der am 10. Februar 1901 gegrün- det wurde, demnächst sein sechzigjähriges Bestehen feiern könne. Der Jahresbericht des Vorsitzenden und der Rechnungsbericht des Kassiers wurden von der Versammlung genehmigt. Hierauf erfolgte die Neuwahl des Vorstandes. Auf Vorschlag aus der Versammlung wurde der bisherige Vorstand, bestehend aus den Herren David Beck, als Vorsitzenden, Dr. Martin Risch, als dessen Stellvertreter, Felix Marxer, Reallehrer, als Kassier, Ingenieur Karl Hartmann, als Schriftführer und den Herren Reg.-Chef Alexander Frick, Dr. Georg Malin und Dr. Rudolf Rheinberger als weitere Mitglieder, einstimmig auf eine Mandatsdauer von fünf Jahren wieder gewählt. Dann erhielt Herr Dr. Georg Malin das Wort zu seinem Vortrag '•Zur Geschichte der Burg und Landschaft Schellenberg». In seinem einstündigen Vortrag entrollte der Vortragende ein anschauliches Bild über die wechselvolle Geschichte der beiden Burgen Alt- und Neu- schellenberg und damit auch der Geschichte der Landschaft und der historischen Herrschaft Schellenberg. Der Vortrag war umso eindrucks- voller, als die Zuhörer kurz vorher die vom Schutt befreiten Grund- mauern von Neuschellenberg besichtigt hatten, jener Burg, die einst die Landschaft krönte und in ihrer Geschichte eine wichtige Rolle spielte. Zum Schlüsse obliegt uns noch die angenehme Pflicht allen denen zu danken, die unsere Bestrebungen in grosszügiger Weise auch finan- ziell unterstützt haben. Im Rechnungsjahr, d. h. in der Zeit vom 1. Juli 1959 bis 30. Juni 1960, hat der Verein an Spenden erhalten:
        

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