— 242 — Dr. Rudolf Brunner stehende Phonogrammarchiv hat Herrn stud. phil. Hans Schlegel aus Buchs beauftragt, bei uns und im benachbarten Werdenberg diese Aufnahmen vorzubereiten. Herr Schlegel hat sich dieser Aufgabe mit grosser Hingabe und Sachkenntnis angenommen und die Sprecher in den einzelnen Gemeinden vorbereitet. Allen Mit- wirkenden, besonders den Sprechern, sei herzlich gedankt. Die auf Tonband aufgenommenen Texte werden nun für die Übertragung auf Schallplatten vorbereitet und dann auch im Verkauf erhältlich sein. Ein Bericht über die Aufnahmen findet sich in diesem Jahrbuch. Angeregt durch die Ausstellung «Altes Kulturgut der Heimat» wurde unser Ehrenmitglied Dr. Poeschel in Zürich ersucht, einen Nachtrag zu seinem Kunstdenkmälerband auszuarbeiten. Dieser Nach- trag wird illustriert in unserem nächsten Jahrbuch erscheinen. Nachdem die Forschungsarbeiten am St. Peter in Schaan, so weit sie für die Renovation notwendig waren, beendet sind, ist es der Wunsch des Historischen Vereins und weiter Kreise der Bevölkerung, dass mit der geplanten Renovation der Kirche bald auch die Arbeiten zur Erhaltung der ausgegrabenen, geschichtlich höchst interessanten römischen Bauteile, des Baptisteriums und der frühen Kirchen ver- schiedener Perioden, möglichst bald begonnen werde. Der Historische Verein appelliert dringend an die zuständigen Stellen, die notwendigen Massnahmen unverzüglich zu treffen. Die Jahresversammlung 1960 fand am 30. Oktober in Schellenberg statt. Die Teilnehmer versammelten sich bei der Burgruine Neuschel- lenberg, zur Besichtigung der im Sommer 1960 durchgeführten Aus- grabungsarbeiten. Der Vorsitzende konnte seine Durchlaucht den Landesfürsten, sowie eine sehr grosse Anzahl von Mitgliedern und Gästen, auch aus der Schweiz und aus dem Vorarlberg, begrüssen. Er gab dann einen kurzen Überblick über die Geschichte der Burg, sowie über die durchgeführte Ausgrabung und.die dabei gemachten Feststellungen und Funde. Dann erfolgte die Besichtigung in mehreren Gruppen. Besondere Beachtung erfuhr die mächtige, 4 Meter starke Trockenmauer, die in einem Bogen, zwischen Burggraben und Wohn- bauten, diese auf den von der Natur aus ungeschützten Seiten um- schliesst, und die ein Unikum im Burgenbau darstellt; dann die frei- gelegten Mauern und die zum Teil aus dem Schutt ausgegrabenen Reste der Wohnbauten, der äussere und der innere Hof, sowie die
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.