— 218 — jüngere Eisenzeit (Latene) Balzers (Gutenberg) H. Wild und S. Schertier haben den südlichen Abhang des Burg- hügels von Gutenberg nach prähistorischen Funden abgesucht und von dort u. a. zwei Reste von latenezeitlichen Glasringen abgegeben. Das eine Stück kommt von einer Ringperle aus farblosem Glas, mit gelber Unterlage. Das andere, stark zersetzte Stück, ist ein Rest eines Glasarmringes von gelbgrüner Färbung. Profilierung ist nur noch schwach zu erkennen. Bei den Grabungen auf Gutenberg wurden seinerzeit auch Bruch- stücke von Glasringen gefunden. (Vergl. Grabungsberichte in Jahrb. 1932 u. Jahrb. 1933). Mittelalter Ruine Neuschellenberg Ein Bericht über die während der Grabung 1960 gefundenen Ge- genstände, Keramik, Eisen, Münzen u. a., die grösstenteils aus dem 13. und 14. Jahrhundert stammen, wird im Jahrbuch 1961 zusammen mit dem Grabungsbericht veröffentlicht werden. Von Jagdaufseher Ernst Kieber, Schellenberg, wurde ein eiserner Lanzenschuh abgegeben, den er bei Grabarbeiten in der Nähe seines Hauses gefunden hat, ebenso eine eiserne Dolchklinge (ohne Griff), noch 18 Centimeter lang. Gefunden in der Nähe der Burg Neuschellenberg. Zeitlich nicht näher bestimmbare prähistorische Funde Vaduz (Schlosshalde) Ein grob gemagertes, prähistorisches Scherbenstück (Wandstück) ca. 6,3 x 3,2 Centimeter, Wanddicke 9,5 Millimeter, rotbraune Färbung, fand Dr. R. Rheinberger in der Schlosshalde unter dem Fels, direkt unter dem Nordteil des Schlosses Vaduz.
        

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