— 207 — Karl und Katharina Hasler; in Gamprin: Herr und Frau Erwin und Almerida Heeb sowie der Schüler Ewald Hasler; in Mauren: Herr und Frau Oswald und Oliva Bühler; in Eschen: Frau Elwina Schädler und Herr Alfons Fehr; in Planken: Herr und Frau Gustav und Maria Jehle; in Schaan: Herr und Frau Emil und Lotte Konrad; in Vaduz: Frau Ida Ospelt-Amann und Herr Rudolf Strub; in Triesenberg: Herr und Frau Xaver und Maria Schädler sowie Herr David Beck; in Triesen: Herr Raimund Tschol und seine Tochter Alis; in Balzers: Herr Peter Vogt und seine Tochter Josefa, sowie Herr Vinzenz Bürzle. Die vorbereitenden Arbeiten, die der Schreibende zusammen mit Herrn David Beck besorgte, die Suche nach den Sprechern, ihre Orien- tierung über Sinn, Ziel und Art der Aufnahme, die Suche nach geeig- neten Themen für die beiden freien Texte, die Übersetzung der Ver- gleichstexte in die Ortsmundart und ihre Niederschrift, eine kurze Probeaufnahme mittels eines kleinen Tonbandgeräts, die die Sprecher vor allem mit der Situation vor dem Mikrophon etwas vertraut machen sollte, waren im April 1960 fast vollendet, und auch im Werdenberg war um diese Zeit etwa der gleiche Stand der Arbeit erreicht. Als Aufnahmedatum wurde nach Rücksprache mit dem Phonogramm- archiv, dem Studio Zürich und den einzelnen Sprechern die zweite Hälfte des Monats September in Aussicht genommen. Bis dahin blieb Zeit, die Vorbereitungen noch weiter zu pflegen, und bei den Aufnahmen zeigte es sich dann, dass einzelne der Sprecher des Guten fast zuviel getan hatten. Der vierte Text war oftmals so eingehend vorbereitet, dass er kaum noch spontan zu nennen war. Indessen beeinträchtigte dieser Umstand das vorgesehene Programm kaum, weil überall dort, wo die Vorbereitung die Spontaneität hörbar reduzierte, im Anschluss eine weitere Aufnahme erfolgte, die dann wirklich spontan war. Es wurde etwa an der Stelle des geplanten Einzelvortrages rasch ein Gespräch inszeniert oder ganz einfach das Thema in letzter Minute gewechselt. Anderseits bewirkte die genaue Vorbereitung im dritten Text zuweilen eine zu starke Verhaftung der Sprecher am Wortlaut ihres Manuskripts, die sich darin äusserte, dass eine kleine Versprechung oder eine kleine Abweichung die Sprecher schon aus dem Konzept warf oder dass sie einen wenig lebendigen Lesetonfall einhielten. Hier wie auch in jenen Fällen, wo der Sprecher offensichtlich eine schriftdeutsche Fassung verfertigt hatte, um sie
        

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