— 109 - Schaan, heiratete dort zweimal und sind seine Nachkommen dann sehr zahlreich geworden. Ein Sohn des Stammvaters: namens Joseph, geboren 1802, wanderte aus nach Bludenz und lebten und leben Nach- kommen dort und in Bregenz etc. 124. WALCH 1650 — 1756 Ab 1650 tauchen in den Pfarrbüchern die Walch in Schaan auf. Sie stammen von Eschen und sind in der Unterthanenliste de anno 1718 als Schaaner erwähnt. Mit Joseph Walch starben sie anno 1756 wieder aus. Eine Verbindung zu den Walch in Gamprin, Mauren, Ruggell und Vaduz konnte ich bisher nicht finden. 125. WALSER I. 1520 ff. Im Legerbuoch de anno 1584 sind zwei Brüder Walser in Schaan ge- nannt: Thoma und Michel Walser, des Michels Söhne, und versteuern miteinander 1300 Gulden. In Vaduz sind zu dieser Zeit keine Walser erwähnt. In den Unterthanenlisten de anno 1718 sind in Schaan zehn Walser, in Vaduz auch einige erwähnt. Laut Angaben in den alten Jahrzeiten und in den Entlassungen aus der Leibeigenschaft anno 1664 ff., ferner laut Vergleich der Taufnamen in den ersten Familien konnte ich alle alten Walser in Vaduz und Schaan auf den Michel Walser zurückführen, der circa 1520 geboren ist. Die heutigen Walser in Schaan stammen alle her von Thomas, der um 1600 Landammann gewesen ist. Es ist der grosse Stammbaum der Schaaner-Walser, von allen Stammbäumen, die ich bisher zusammengestellt habe, der am weitesten lückenlos zurückführt. Dr. Hermann Walser hat keine Kosten gescheut bis er mit Hilfe des Hans Walsers Nr. 473 und meiner Mit- hilfe den ganzen Stammbaum schön sauber gedruckt beisammen hatte, geschmückt mit Abbildungen der Siegel der Landammänner Thoma und Adam Walser und der Votivtafel, so auf Dux sich befindet, ge- stiftet von Landammann Christoph Walser anno 1718. 126. WALSER II. 1520 ff. Von Michael Walser, dem Sohn des Landammannes Thomas, siehe vorige Seite, stammen ab die Walser, welche aber bald nach Vaduz zogen und dort sich niedergelassen haben. Es sind dies die Zoller und Landamma-Walser ab circa 1700 zu Vaduz, siehe Jahrbuch 1950: Vaduzner-Geschlechter, Nr. 120.
        

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