— 93 — 7. Weil auch noch eine unverheiratete Tochter vorhanden ist, uud man derselben vielleicht mehr als 3000 sl. Heiratsgut geben würde, soll in diesem Falle, der Dorothea oder ihren Kiuderu das was über die 3000 fl. geht, herausbezahlt werden. Es ist beiden Brautpersonen gestattet, sich gegenseitig Vermächtnisse zn machen; alles andere soll nach kaiserlichem Recht und uach dem Landsbrauch geregelt werden. Es unterschreiben die Urkunde eigenhändig und siegeln sie mit ihren Ringsiegeln sämtlich anfangs erwähnte Herren. Orig.-Papier. Sämtliche Siegel gut erhalten. Fürstl. Archiv Wolfegg Nr. 472. 
' s892 1371 Juni 2. Ich Hans Ulrich von Schellenbcrg zu Kißlegg bckheneu ?e.: Nachdem die Edlen und Besten Sebastian Schenk von Stauffenberg zu Bach und Jerg Christoff von Rietheim, meine liebe schwüger, mir anheut dato ganz schwägerlich und glaubwürdig bewilliget und ver- sprochen, das sie und Ire erben, meiner lieben haussran Anna v. Schelleuberg geborner v. Weiler (zu ainer ergvtzlicheit und umb dessen willen, das sie sich von Allen und Jeden vätterlich und mütterlich auch anerstorbenen brüederlich erbgüttern zur Alltemburg, mit gauuz geringem gelt und werdt geutzlich und allerdings cmßweisen und hin- dau setzen hat lassen) hinsüro alle Jar allwcg zn Herbstzeit leibgedings weise, alls nämlich jr weil und lebenlang, Auch nit füro uoch langer one ainiche bezallung noch Verhinderung vervolgen werden und zu steen, Auch sin allso gerübiglich und richtig einnemen, cmpsahen, nutzen und niessen lassen sollen und wellen: Die drey fuoder Weins (oder aber den gebüreu- den wert an gelt darfür) so sie dann lauth habender Haupt- verschreibung vou dem gotzhaus Creuzlingen bei Costanz zu jerlichem Zins gefallen haben. So versprich ich hieraus für mich, auch ernannte meine liebe Hausfrau und unser beiden erben, das, so bald sie mein liebe Hausfrau vor Gott dem Allmechtigen ausser disem Jamerthal ervvrdert, Alls dann gleich nach Ausgang desselben Jars, darjnn sie allso tödtlich vcrschaiden, füroyin weder ich noch auch Jr, meiner Hausfrau verlassne erbeu zu sollichem vbgemelteu dreien fuodern Zins Weins, Alls zu ainem ab- gestorbenen leibgeding, Ju ewigkeit kaiu fernere gerechtigkheit zu noch Ansprach nitt mehr haben, suechen noch gewinnen weder mit noch one gericht, gaistlich ald weltlich, sonnder sollen und wellen dessen genzlich und Aller dings verzigen und Empfrembde haißen und seiu. Alles wissentlich in Chrafft dises Revers brief. Der zn Warem Urkhnnd mit meinem
        

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