34 — Das Brandts sche Nrbarium von 1507. Vermerkt die alpcn und das 
alp rechts, die zu der Herrschaft Vaduz gehörend. In nenziger kilchspel:^) Preffienz Sütsch ^), Banül°), zway Sentum jn gufil°), ain ülpeli uff furgglen °), die alp iu gamp '), in gallina ^), ain älpili am smnlzberg, Toblers alp °), Snäzers alp ̂°). Jn Frastenzer nnd vch etlich jn 
nenziger tilchspcl oder baide: zway sentuin jn palüd ^), ain Sentnm jn Sarohen ^'), ain älpili zu frasteuz underem spitz ^), ain älpili 
am ziger berg, Guschgsiel ^). Balzner alp, ist 
genannt gumpsal^). Trisner alpen: Luänen^°), Valüleu ^'), in 
der südtgen ^). Schmier 
alpen: garitsch "), guschg ̂°). Vadnzer 
alp hnist inalbnn. Der wallser ^) alpen: purggeleu 
^), gausner bergli'°), Stafleudiel'^), türren bodeu^), 
malbnn ist der walser am Berg'"), in salum'^), uff 
dem wis flecken^). ') Das Vogelrecht d. h. das Molken von einem Tage für den Schutz gegen die wilden Tiere. °) Pfarrsprengel. )̂ Preffieuz oder Parfienz, jetzt Parpsies liegt in der Nähe des Dorfes Brand in einem Seitental des Braudncrtales. )̂ Sätsch liegt im Nenzinger Himmel. Banül, jetzt Panül liegt ebendvrt, ebenso das folgende Güfil, jetzt Güfl. )̂ Furgglen, jetzt Forkla liegt zwischen Parfienz und Nenzinaerbcrg, )̂ Im Gamptal. 6) Hstlich vom Gallinakopf. ») Später Straubcnalp. >°) J^t Alpilla. ") Im Branonertal. ^) Jenseits von der Plankner Gafadnra im Saminatal, jetzt Sereuen. ^̂) Dürfte die Alpe Gafadnra unter der Gurtisspitze sein. ^) Guschgsiel gehörte immer zu den Wallgäuer Alpen und hatte früher das Zufahrtsrccht nur von Frastanz her, nicht, wie jetzt, über den Kulm. Gapfal. Zawena. '̂) Valünn). ^) Sükkn. Gritsch. 2°) Guschg haben die Schaaner im Jahre 1361 von den Frastcmzern gekanft. ^) Triesnerbergcr. ^') Pargella. '^) Das jetzige Älpele. Dieses hieß früher Drasgimiel. Im Jahre 1378 kauften es die Triesner von dem Grafen Heinrich zu Vaduz zugleich mit Valüua und SchädlerS Boden; aber schon 1403 gabeu die Triesner das Älpele demHänsliGasner, Walliser am Tricsenberg als Erblehen; daher der Name Gasner Bergli. ^) Staflendiel, früher Stcwiniel genannt, ist das „Bergle". S. Geschichte v. Triesen II. Jahrbuch S. 123. Dieses Buch enthält überhaupt eine Menge historischer Notizen über unsere Alpen. ^) A^er Teil der Sükka, der oberhalb der Sennerei liegt, war also früher eine eigene Alp. ^) h der Triesner- bergcr; den anderen Teil von Malbnn besaßen und besitzen noch die Vaduzer. Salum liegt zwischen Sükka und Pargella. Salum kauften die Triesner- berger von den Triesneru anno 161t für 300 fl. als Maiensäßle (nicht April- säßle, wie Klenze unrichtig gelesen hat). ^) Der Wißfleckcn ist nördlich vom' Tunnel, zwischen dem Steger und Salnmer Kulm.
        

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