— 32 - Mühlen. Der Herrschaft eigenthümlichen zwey Müllenen mit 6 gangen, zweyen Stampfen und Pleuwlen und noch einen Stampf, fo hievor ein Pulver Mühle geweßt und der Seega- Mühle samt einem Stück Heu-Wachs darbey zu Vaduz im Mühle- holz 
gelegen i), derzeit verliehen um 
Weizen 30 Schösfel, Rauch korn 70 Schofel, Raueu Hampf 1V^ Zentner. Und was in die Hofhaltung zu Malleu und zu Sägen vergebens und seind die vvn Schaan und Vaduz Brennholz zu der Mühle zu haueu und zu 
führen schuldig; dargegen ist man ihnen einmal zu Essen zu geben schuldig. — Sonst ist diese Mühle von altem hero ein Zwang Mühle, also daß kein Unterthan anser der Herrschaft bey Straf mallen darf. Güter. Ein Gut genaudt Quaderretsch beim Schloß ge- legen 
ungefähr 25 Mammad, giebt Hen und Ohmet, darbey zwey Viehstädel, der Zeit verliehen 
um 50 fl. Der Baumgarten von diesen Städelen an biß an das Wasser- tobel nächst vorm Schloß gelegen, 
ungefähr 15 Mammad Heu und Ohmet und viel fruchtbare Bäum, darinnen auch eiu kleiu Weyerle gelegen, nicht verliehen, sondern beym Schloß verblieben. Der Schloß-Krautgarten so ziemlich groß. Vom wasser-Tobel an hinaus biß au daß geweßte Wein- gärtle 
2), mich schloß-Gut, 
ungefähr 22 Manmad Heu Wachs, der Zeit verlihen 
um 50 fl. Die ueue Wiß oben an solchen schloß-Gut gelegen, der Zeit verliehen um 8 fl. Darzn seind die von Vaduz und Schan schuldig iu solchen schloß-Güttern 
Jährl. 3 Tag mit Pflügen nnd Hauen zu Baucu; da soll man Leut nnd 
Vieh 2 mal zu Essen geben und zu Nacht jedem eiu Hosbrvdt. Der Meyerhof )̂ zwischen Vadutz und Triesen, samt der Wieß, so einer Herrschaft zugesallen ist, alles in einem Einfang. Im Urbar von 1507 sind zwischen Vadnz und Schaan nur erwähnt: müli, stampf uud plüwil mit sambt jrn hofstetten und Wasser flüssen. )̂ Es war also an der Halde südlich vom früheren großen Weiher einst auch ein Weinberg. 3) Im Urbar von 1507 heißt cS: Der maper hos zwüschend Trisan und Vaduz mit sambt der wis, die ainr Herschaft Von lndwig gyzen fälgen komeu
        

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