— 23 — Thum-Propst zu Chur, und Graf Haugeu und Graf Heinrichen von Werdenberg von Sargans seine Brüder Wolfhart und Ulrich Türing von Brandis daß benendte Geld von der Pfandschaft Vadnz Anno 1404 lant Pfandbrief besetzet )̂ und Anno 1409 ermelter Hartmau vou Werdenberg von Sargans, Bischos zu Chur, geuanten Wolfahrten v. Brandis Frey die Feste Vaduz mit Zöllen, Leut uud Gut auf ein neues verschrieben nnd versetzt und Anno 1466 Gras Georg von Werdenberg )̂ sich und seinen Bruder Graf Willhelmen gegen den Bischos Ortlieben^) zu Chur uud gebrüdern Frey Herrn von Brandis der geweßten Pfandschaft Herschaft und Grafschaft Vaduz gegen Viertausent Rhein. Gulden lediglich verzigen ^). Welche von Brandis demnach solche bis auf Absterben Hern Sigmundeu von Brandis Anno 1507 besessen, alda selbige Gras Rudolvh zu Sulz von Verena °) v. Brandis, Graf Albrechten zu Sulz nachgelassenen Witib, ererbet. Darumbeu 
dann sich Herr Jvhan Freyherr von Brandis, Thumprobst zu Chur, mit be- sagtem Graf Rndolphen zu Sulz um gedachter Herrn Sigmunds Erbschaft, der Leuten und Schlösser iu bemeltem Jahr vertragen, welche Graseu zu Sulz solche abermahlen bis auf daß Jahr 1613 Ihnen") gehabt, in welchen Graf Karl Ludwig zu Sulz In den Jahren 1401 und 1404 liehen die Brandis dem Bischof wieder 3000 fl. und erhielten als Unterpfand die Grafschaft Vaduz. Im Jahre 1409 wurde diese Grasschaft nochmals für 12,000 fl. an dieselben verpfändet, diesmal auch die Besitzungen des Bischofs am Eschnerberg. S, Kaiser 193. 2) Georg (Jörg), der letzte Graf von Sargans, 1504. s) Ortlieb von Brandis, Bischof zu Chur, 's- 1491. 4) Die Grafen von Sargans verzichteten also gegen die Summe von 4000 fl. für immer auf die Grafschaft Vaduz 1466. 5) Verena war die Schwester Ludwigs und Sigmunds von Brandis, welche beide 1S07 kinderlos starben. Sie heiratete den Grafen Albrecht zu Sulz in Schwaben. Nach dem kinderlosen Absterben ihrer Brüder Ludwig und Sigmund lebte aus ihrer Familie nur noch ihr Bruder Johann, welcher Dombcrr zu Chur und Straßburg war. Dieser überließ die sämtlichen im Besitz der Familie stehenden Herrschaften dem Grafen Rudolvh zu Sulz, dem Sohne seiner Schwester Verena. Von dieser Verena erzählt Bucelin S. 317: Bei einem Sturze zu Pferde über einen jähen Felsen bei ihrer Burg Blumenegg machte sie Gott das Gelübde, ihren Untertanen die Abgaben zu erleichtern, wenn sie mit dem Leben davon komme; sie wurde wunderbar gerettet. 6) — inne.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.